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Hürdenreicher Weg zum Stadion

Das Volk hat gesprochen. Es will, dass im Hardturm wieder ein Fussballstadion entsteht. Das privat finanzierte Investorenprojekt «Ensemble» mit seinen zwei Hochhäusern bleibt aber umstritten und bietet zahlreiche Angriffspunkte.

Die Visualisierung des «Komitees gegen den Höhenwahn» zeigt die Höngger Sicht auf die geplanten Hardturm-Hochhäuser.
Die Visualisierung des «Komitees gegen den Höhenwahn» zeigt die Höngger Sicht auf die geplanten Hardturm-Hochhäuser.
PD/Felix E. Müller

Das Stadtzürcher Stimmvolk hat sich am Sonntag mit 53,8 Prozent Ja-Stimmen für den Bau eines Fussballstadions auf dem Hardturmareal entschieden. Doch bevor über Tore in der neuen Arena gejubelt werden kann, rücken zwei Hochhäuser in den Fokus: die beiden 137-Meter-Wohntürme, deren Vermietung den Stadionbau querfinanzieren soll. So sieht es das Projekt «Ensemble» der Baufirma HRS vor, das erst im städtischen Investorenwettbewerb und nun in der Volksabstimmung obsiegte. Klar ist: Der Weg zum Stadion bleibt hürdenreich, und die Hürden sind hochhaushoch. Mit Rekursen ist zu rechnen. Vielleicht auch mit Erkenntnissen zur Frage, wie Zürich wachsen soll.

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