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Illegaler Ausländer darf aus Zürich ausgegrenzt werden

Weil er in Zürich delinquiert hat, darf ein 43-Jähriger ein Jahr lang nicht mehr in die Stadt Zürich gehen. Der Liberianer lebt seit 20 Jahren im Durchgangszentrum Adliswil.

Das Bundesgericht in Lausanne (im Bild) argumentierte, dass eine Ausgrenzung eine gewisse Druckwirkung auf den Betroffenen haben dürfe.
Das Bundesgericht in Lausanne (im Bild) argumentierte, dass eine Ausgrenzung eine gewisse Druckwirkung auf den Betroffenen haben dürfe.
Keystone

Wer im Durchgangszentrum Adliswil lebt, hat nicht mehr viel vom schönen Leben in der Schweiz. Nur abgewiesene Asylbewerber wohnen dort, sie erhalten Nothilfe, bis sie abgeschoben werden. Der 43-jährige S. M.* ist einer davon. Das Gesuch des 1994 eingereisten Liberianers ist längst abgelehnt worden – ausgewiesen wurde er noch immer nicht. Liberia will den Mann nicht aufnehmen, weil er teilweise in einem Nachbarland aufgewachsen ist. Auch er selber zeigte in der Vergangenheit wenig Interesse an einer Ausreise, das Migrationsamt bezeichnet ihn als «unkooperativ». Stattdessen beschäftigt er die Justiz.

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