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In älteren Züri-Trams sind Asbest-Teile entdeckt worden

In den älteren Modellen der Zürcher Trams gibt es noch asbesthaltiges Material. Dieses wird jetzt entfernt. Das Material ist gebunden, das heisst, in der Luft wurden keine Fasern entdeckt. Für Fahrgäste und Personal besteht keine Gefahr.

In den älteren Trammodellen wurden Asbest-Teile gefunden. Eine Gefahr für die Passagiere bestehe aber nicht, heisst es vom VBZ.
In den älteren Trammodellen wurden Asbest-Teile gefunden. Eine Gefahr für die Passagiere bestehe aber nicht, heisst es vom VBZ.
Keystone

Das asbesthaltige Material wurde in Fahrzeugen des Typs «Tram 2000» gefunden. VBZ-Sprecher Andreas Uhl bestätigte am Freitag eine entsprechende Meldung von Tele Züri. Diese Trams wurden zwischen 1976 und 1990 produziert. Damals war die Verwendung von Asbest noch zulässig. Heute sind rund 160 Fahrzeuge dieses Typs noch unterwegs.

Entdeckt wurde das Asbest bei einem flächendeckenden Screening der gesamten VBZ-Flotte - rund 700 Fahrzeuge. Man habe «die Sicherheit der Sicherheit erhöhen» wollen, sagte Uhl der sda. Externe Fachleute nahmen die Trams und Busse unter die Lupe.

Fahrzeuge bleiben im Dienst

Sie fanden in den Heizlüftern der älteren Trams ein Aggregat, das mit asbesthaltigem Material eingebaut worden war. Innenluftmessungen ergaben keinerlei messbaren Spuren des gefährlichen Materials in der Luft. Fahrgäste und Personal sind demnach nicht gefährdet.

Da man jedoch nicht wolle, dass bei allfälligen Sanierungsarbeiten das jetzt gebundene Material in die Luft gelangt, wurde dessen umgehende Entfernung beschlossen. Dies werde noch in der warmen Jahreszeit vorgenommen. Aus dem Verkehr gezogen werden müsse kein Fahrzeug, sagte Uhl.

SDA/mst

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