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«In der Flughafendiskussion sollte das Gesamtwohl im Vordergrund stehen»

Seit fünf Monaten ist Stephan Widrig der neue CEO des Flughafens Zürich. Der 42-jährige Unterländer erzählt im Interview, was der neue Job nach 16 Jahren Tätigkeit am Flughafen für ihn bedeutet und welche Herausforderungen er in den nächsten Jahren mit seiner Firma bewältigen will.

«Es wäre eine Illusion, zu meinen, dass man Verkehr dann abwickeln kann, wann es freie Kapazitäten hat.»
«Es wäre eine Illusion, zu meinen, dass man Verkehr dann abwickeln kann, wann es freie Kapazitäten hat.»
David Küenzi

«Zürcher Unterländer»: Herr Widrig, wie hat sich Ihr Alltag verändert, seit Sie Flughafenchef sind?

Stephan Widrig: Ich bin schon seit 16 Jahren am Flughafen und kenne die Probleme des Flughafens und den Betrieb vor und hinter den Kulissen gut. In der neuen Funktion habe ich noch mehr mit Beziehungsmanagement zu tun. Es geht dabei weniger um einzelne Geschäftsprobleme, sondern um Fragen zum Flughafen in der Zukunft und darum, die Mitarbeitenden und die Organisation weiterzuentwickeln. Ich denke, diesen Übergang habe ich so weit gut geschafft.

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