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In der Stadt gibt es 7200 Zweitwohnungen

In der Stadt Zürich beträgt die Zweitwohnungsquote vergleichsweise geringe 3,3 Prozent. Die kleinräumigen Unterschiede sind aber gross.

Bei Zweitwohnungen in der Stadt Zürich handelt es sich überdurchschnittlich oft um Kleinwohnungen.
Bei Zweitwohnungen in der Stadt Zürich handelt es sich überdurchschnittlich oft um Kleinwohnungen.
Keystone

Der Zweitwohnungsanteil der Stadt Zürich bewegt sich deutlich unter 20 Prozent: Damit besteht - wie überall ausserhalb der touristischen Regionen - keine gesetzliche Meldepflicht für die Nutzungsart der Wohnungen.

Statistik Stadt Zürich hat nun aber in einer Schätzung ermittelt, wie viele Zweitwohnungen es in der Stadt gibt. Von den insgesamt 218'900 Wohnungen dürften es ungefähr 7200 sein - oder 3,3 Prozent, wie sie am Dienstag mitteilte.

Die Unterschiede zwischen einzelnen Quartieren sind aber erheblich. So liegt die Quote im zentralen, repräsentativen Stadtkreis 1 bei 12,8 Prozent. Am Stadtrand - etwa in Schwamendingen, Affoltern und Leimbach - liegt sie hingegen unter 2 Prozent.

Bei Zweitwohnungen in der Stadt Zürich handelt es sich überdurchschnittlich oft um Kleinwohnungen: Rund ein Viertel aller Zweitwohnungen besteht nur aus einem einzigen Wohnraum - bei den Erstwohnungen ist es lediglich eine von zehn.

Dass die Zahl der Zweitwohnungen nur geschätzt werden kann, ist gemäss Statistik Stadt Zürich darauf zurückzuführen, dass die Haushaltsstrukturen und damit die Wohnungsmärkte in Grossstädten immer komplexer werden: Die Abteilung zählt unter anderem Wohngemeinschaften, Business Appartments und andere neue Erscheinungsformen wie Airbnb auf.

87 Prozent Erstwohnungen

Bekannt ist gemäss den aktuell geführten Registern, dass von den 218'900 Wohnungen deren 190'400 klassische Erstwohnungen sind: In diesen 87 Prozent der Wohnungen leben Personen, die in der Stadt niedergelassen sind. Das bedeutet aber nicht, dass es sich bei den übrigen 13 Prozent um Zweitwohnungen handelt.

Denn das Bundesgesetz über die Zweitwohnungen umfasst eine Reihe von Gründen, um weitere Wohnungen rechtlich den Erstwohnungen gleichzustellen: Etwa spezielle Wohneinheiten für Studierende oder für Firmenpersonal, aber auch normale Wohnungen von Wochenaufenthaltern. Laut Statistik Stadt Zürich sind das rund 19'200 Wohnungen (8,8 Prozent).

Zudem gibt es derzeit 2100 Wohnungen, die aus baulichen Gründen nicht belegt sind - sie werden derzeit umgebaut oder stehen vor dem Abbruch. Somit verbleiben noch 7200 Wohnungen, die gemäss Statistik Stadt Zürich Zweitwohnungen sein dürften.

SDA/mst

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