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Jositsch und Noser präsentieren sich als gemässigtes Duo

Beim ersten grossen Podium zur Ständeratswahl sorgte vor allem Roger Köppel für Emotionen.

Das erste Aufeinandertreffen der Kandidaten war geprägt von den Emotionen von Roger Köppel,
Das erste Aufeinandertreffen der Kandidaten war geprägt von den Emotionen von Roger Köppel,
Marc Dahinden

Einer gegen alle: Die Konstellation gab es an der Podiumsdiskussion zu den Ständeratswahlen am Dienstagabend in Winterthur immer wieder. Bei den beiden grossen Themen des Abends – Klima und EU-Rahmenabkommen – stand Roger Köppel (SVP) immer wieder alleine da. Eine Rolle die ihm offensichtlich gefiel. Auffallend war dabei, wie stark die beiden Bisherigen, Daniel Jostisch (SP) und Ruedi Noser (FDP) ihre gemeinsamen, gemässigten Positionen betonten. Während sich in der Klimadiskussion die Grünliberale Tiana Moser für griffigere Lenkungsmassnahmen einsetzte, war Jositsch ein breit abgestützter Konsens wichtig und Noser betonte, dass auch die Freisinnigen schon lange eine zielorientierte Umweltpolitik betrieben. Roger Köppel (SVP) bezog hingegen die Extremposition und erklärte, schärfere Klimaauflagen seien «industrieller Selbstmord».

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