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Kantonsbevölkerung wächst um Grösse von Regensdorf

Die Zahl der Bewohner des Kantons Zürich hat im vergangenen Jahr um 18'544 Personen (1,3 Prozent) zugenommen. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl der Stadt Regensdorf.

Das Wachstum habe sich gegenüber den beiden Vorjahren leicht abgeschwächt, liege aber im Mittel der letzten fünf Jahre, teilte das Statistische Amt am Dienstag mit. Die Zuwanderung, besonders jene aus dem Ausland, ist die Hauptursache für das Wachstum. Die sogenannten Wanderungsgewinne, also die Differenz aus Zu- und Wegzügen, machen gut zwei Drittel des Zuwachses aus. Zudem gab es mehr Geburten als Sterbefälle.

Per Ende 2016 lebten rund 389'500 Ausländerinnen und Ausländer im Kanton Zürich. Das entspricht einem Ausländeranteil von 26,3 Prozent, 0,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Gut 67 Prozent stammen aus einem EU- oder EFTA-Staat, knapp 18 Prozent aus dem restlichen Europa und 15 Prozent aus den übrigen Teilen der Welt. Mit 88'000 respektive 53'000 Personen stellen Deutschland und Italien die grössten ausländische Bevölkerungsgruppen. Beide sind um über 1000 Personen gewachsen. Danach folgen Portugal, Kosovo, Spanien, Mazedonien, Serbien, Türkei und Österreich.

Maur ist 30. Stadt des Kantons

Sämtliche Zürcher Regionen sind gewachsen: Prozentual haben das Knonaueramt mit 2,3 Prozent und das Glattal mit 2 Prozent am meisten zugelegt. Das Weinland mit 0,2 Prozent und der Zimmerberg mit 0,6 Prozent sind hingegen nur wenig gewachsen. In absoluten Zahlen liegt die Stadt Zürich vor dem Glattal, dem Raum Winterthur und dem Oberland.

Neben der Stadt Zürich, die nach der Zählweise des Kantons um 5100 Einwohner auf neu rund 401'100 zugelegt hat, verzeichneten auch Winterthur mit rund 1300 und Opfikon mit knapp 1000 Personen ein kräftiges Wachstum.

Prozentual gesehen sind Kappel am Albis (8 Prozent), Weiach und Lufingen (je 7 Prozent) am meisten gewachsen. 37 Gemeinden sind leicht geschrumpft und bei drei Gemeinden hat sich die Einwohnerzahl nicht verändert. Die Gemeinde Maur hat sich statistisch gesehen zur 30. Stadt des Kantons entwickelt, in dem sie die 10'000er-Marke geknackt hat.

Weniger Reformierte und Katholiken

Die Zürcher Bevölkerung teilte sich in 29,6 Prozent evangelisch-reformierte und 26,6 Prozent römisch-katholische Personen auf. Die restlichen 43,5 Prozent gehörten keiner oder einer anderen Religionsgemeinschaft an.

Dabei hat die evangelisch-reformierte Landeskirche rund 5700 Mitglieder durch Sterbefälle oder wegen Austritten verloren. Die Mitgliederzahl der römisch-katholische Kirche nahm um 600 ab. Im Gegensatz zum Vorjahr konnte sie die Verluste durch Austritte und Sterbefälle nicht durch Zuwanderung kompensieren.

Stark zugelegt hat dafür die Gruppe der Personen mit anderer oder ohne Konfession. Diese ist um rund 24'800 Personen angestiegen.

SDA/mst

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