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Kantonsrat bewilligt 26 Millionen für Schwemmholzrechen in der Sihl

Schwemmholz kann bei einem Hochwasser in Zürich zu Verstopfungen und so auch zu grossen Schäden führen. Um dies zu verhindern, bewilligte der Kantonsrat Millionen für einen Schwemmholzrechen.

Bei extremem Hochwasser wäre unter anderem auch der Hauptbahnhof Zürich betroffen.
Bei extremem Hochwasser wäre unter anderem auch der Hauptbahnhof Zürich betroffen.
Steffen Schmidt, Keystone

Ein 230 Meter langer Schwemmholzrechen an der Sihl soll künftig für einen besseren Hochwasserschutz sorgen. Der Kantonsrat hat dafür am Montag mit 167 zu 0 Stimmen einen Kredit von knapp 26 Millionen Franken bewilligt.

Der 230 auf 30 Meter grosse Rechen soll oberhalb von Langnau am Albis gebaut werden und Schäden in dreistelliger Millionenhöhe verhindern. Eine Studie zeigt, dass bei Extremhochwasser zwischen Langnau und Zürich bis zu 12'000 Kubikmeter Schwemmholz zu erwarten wären.

Diese Massen würden an Brücken, der Sihlhochstrasse oder am Hauptbahnhof Zürich zu Verstopfungen führen. Überflutungen der dicht besiedelten Gebiete und damit grosse Schäden wären die Folge.

Der Kredit erscheine auf den ersten Blick vielleicht als hoch, sagte Baudirektor Markus Kägi (SVP). Wenn man jedoch bedenke, dass ein Hochwasser in Zürich Schäden von fünf bis sechs Milliarden Franken zur Folge haben könnte, sei der Betrag doch «sehr vertretbar». Der Rechen wird voraussichtlich bis Ende 2017 fertig gestellt.

SDA/anb

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