Zoo Zürich

Krokodil beisst Pflegerin und wird erschossen

Weil ein Krokodil eine Pflegerin im Zoo Zürich gebissen hatte und nicht mehr losliess, musste das Tier erschossen werden.

Ein Krokodil biss einer Tierpflegerin minutenlang in die Hand.

Ein Krokodil biss einer Tierpflegerin minutenlang in die Hand. Bild: Steffen Schmidt/Keystone

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Im Zoo Zürich musste ein männliches Philippinen-Krokodil erschossen werden. Es hatte laut «TeleZüri» eine Tierpflegerin gebissen und minutenlang die Hand nicht mehr losgelassen. Gemäss Notfallkonzept für solche Fälle entschied der Zoo, das Krokodil zu erschiessen.

Zum tragischen Vorfall kam es am Montagabend bei Reinigungsarbeiten. Die Tierpflegerin trennte das Tier ab, um sein Gehege zu putzen. Aus ungeklärten Gründen gelang es dem Tier dennoch, zur Pflegerin zu gelangen und sie zu beissen.

Mitarbeiterin musste operiert werden

Die Frau wurde ins Spital gebracht und musste operiert werden. Laut Zoo-Direktor Alex Rübel geht es ihr den Umständen entsprechend gut: «Wir hoffen jetzt einfach, dass ihre Finger tatsächlich nicht schlimmer verletzt sind.»

Wie es dazu kommen konnte, ist laut Rübel noch unklar. Der Zoo hat zur Ermittlung der Ursache die Polizei eingeschaltet. Rübel könne sich in seiner 30-jährigen Laufbahn nicht an einen vergleichbaren Vorfall erinnern. «Es ist traurig, dass wir das Tier erschiessen mussten. Aber das Leben und die Gesundheit der Tierpflegerin hatten natürlich Vorrang.»

Das getötete Tier gehörte zu einer seltenen Art. Vom Philippinen-Krokodil gibt es laut dem Zoo nur noch 250 Tiere in freier Wildbahn.

Übernommen von «20 Minuten» (zeo)

Erstellt: 25.12.2019, 16:46 Uhr

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