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«Es ist ein Fehler, das Sterben zu verdrängen»

Das zweite Buch der Wienerin Saskia Jungnikl handelt von der Angst vor dem Sterben. Diese Angst verfolgt sie, seit sich ihr Vater vor neun Jahren das Leben genommen hat.

«Ich will immer noch nicht sterben, aber ich hab nicht mehr so eine panische Angst davor.» Saskia Jungnikl schreibt über die Reise ins Leben.
«Ich will immer noch nicht sterben, aber ich hab nicht mehr so eine panische Angst davor.» Saskia Jungnikl schreibt über die Reise ins Leben.
Rafaela Pröll

Sie haben über Ihre Angst mit dem Tod ein Buch geschrieben. Ist die Angst dadurch verflogenoder noch grösser geworden?Saskia Jungnikl*: Das Schreiben war für mich eine zweijährige Reise mit verschiedenen Stationen. In der ersten Hälfte war die Angst immer da und wuchs auch noch. Dann ist diese Fixierung auf den Tod und das Unentrinnbare umgeschwenkt zu der Erkenntnis, dass mir noch viel Lebenszeit bleibt. Und zur Frage, wie ich sie so verbringen kann, dass sie positiv ist und ich möglichst viel davon profitiere.

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