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Kampf den normierten Spielplätzen

«The Playground Project»: Die Ausstellung in der Kunsthalle an der Limmatstrasse in Zürich ist dem Spielplatz gewidmet – und ein Aufruf, ihn neu zu denken.

Er ist die Erfindung des Zürcher Plastikers Yvan Pestalozzi und eines der zentralen Objekte der Ausstellung in der Kunsthalle: Der «Lozziwurm».
Er ist die Erfindung des Zürcher Plastikers Yvan Pestalozzi und eines der zentralen Objekte der Ausstellung in der Kunsthalle: Der «Lozziwurm».
Florian Niedermann

Das zentrale Objekt des «Play­ground Project» ist eine Zeitmaschine. Der «Lozziwurm» des Zürcher Plastikers Yvan Pestalozzi, eine Installation aus verschlungenen gelb-orangen Röhren von knapp einem Meter Durchmesser, ruht im grössten Raum der Kunsthalle an der Zürcher Limmatstrasse. Und es ist nicht die Ästhetik seiner Inszenierung allein, welche die Besucher berührt: Sein Anblick weckt Erinnerungen. An heisse Sommertage. An Wasserglace. An Sand unter den Fingernägeln und an aufgeschlagene Knie. Viele haben in einem Röhrensystem wie diesem ihre halbe Kindheit verbracht – seit seiner Schöpfung 1972 wurde der «Lozziwurm» auf über 110 Spielplätzen in ganz Europa installiert.

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