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Maserati mit Wasser betankt

Anstelle von Benzin tankte ein Maserati-Fahrer an einer Tanksäule in Feldmeilen mehrheitlich Wasser. Der Motor ist stark beschädigt. Shell bedauert den Vorfall.

Eine Zapfsäule einer Shell-Tankstelle in Feldmeilen war mehrheitlich mit Wasser gefüllt.
Eine Zapfsäule einer Shell-Tankstelle in Feldmeilen war mehrheitlich mit Wasser gefüllt.
Keystone

Vor vier Monaten Kaufte ein Mann aus Feldmeilen einen neuen Maserati. Nun steht die Edelkarosse zur Reparatur in einer Garage. Wie 20 Minuten berichtet, wurde ihm das Tanken von Premiumtreibstoff zum Verhängnis. Denn anstelle von Benzin, tankte der Mann am 8. April mit Wasser verdünnten Treibstoff.

Für eine hohe Motorenleistung zahlte er V-Power von Shell, was rund 20 Rappen mehr kostet als ein Liter Bleifrei 95. Doch anstelle der erhofften Leistung kam er nur wenige Hundert Meter weit. «Mitten in meiner Tiefgarage stellte der Motor ab und ich konnte das Auto nicht mehr starten», sagt der Maserati-Besitzer gegenüber 20 Minuten.

Hohe Reparaturkosten

Später in der Garage wurde nach einer genaueren Analyse die Ursache festgestellt: Anstelle von 100 Prozent V-Power waren zwei Drittel Wasser im Tank seines Wagens. Die Reparatur koste rund 2500 Franken. Es könnten auch Folgeschäden entstanden sein.

Die Betreiberin der Tankstelle stellte dem Geschädigten kostenlos einen Ersatzwagen zur Verfügung. Die Reparaturkosten werde sie übernehmen. Das «Wasserproblem» ist bei Shell bekannt: «Wir erhielten in der Woche vom 8. April zwei Meldungen von einer Wasservermischung – in Feldmeilen sowie bei der Forchbahn-Raststätte Heuberg», sagt Sprecher Axel Pommeränke. Man habe die Tanksäulen umgehend geschlossen und die Tanks leergepumpt. Er fügt hinzu, dass solche Wasservermischungen sehr selten passieren.

Physikalisches Problem

Shell-Sprecherin Cornelia Wolber bestätigt den Vorfall. Wie das Wasser in den Bodentank der Shell-Tankstelle in Feldmeilen kommen konnte, werde zur Zeit abgeklärt. Es handle sich jedoch um sehr kleine Mengen Wasser. «Im Bodentank befanden sich auf 20000 Liter V-Power lediglich 150 Liter Wasser», sagt Wolber auf Anfrage. Da Wasser schwerer als Benzin sei, befand sich das Wasser unten im Tank. Folglich wurde der Maserati mit einem grossen Anteil Wasser betankt. Das Problem ist ein physikalisches.

Abgeklärt werde insbesondere, ob das Wasser wegen eines Unwetters in den Tank gelangen konnte.

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