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Mehr IV-Neurenten im Kanton Zürich

Die Zahl der IV-Neurenten ist 2016 im Kanton Zürich erstmals seit fünf Jahren wieder gestiegen. Die IV-Stelle der Sozialversicherungsanstalt (SVA) hat im vergangenen Jahr 10 Prozent mehr Renten zugesprochen.

Im Dezember 2016 hat die Ausgleichskasse 181'000 Personen die monatliche AHV-Rente überwiesen. Im gesamten Jahr waren es AHV-Renten in der Höhe von 3,84 Milliarden Franken.
Im Dezember 2016 hat die Ausgleichskasse 181'000 Personen die monatliche AHV-Rente überwiesen. Im gesamten Jahr waren es AHV-Renten in der Höhe von 3,84 Milliarden Franken.
Keystone

Gleichzeitig profitierten 2614 IV-Kundinnen und -Kunden von Eingliederungsmassnahmen. Das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Die SVA Zürich hat im vergangenen Jahr gemäss Jahresbericht 2016 in allen Unternehmensbereichen deutlich mehr Geschäftsfälle bewältigt: mehr IV-Neuanmeldungen, mehr Nachtragsmeldungen für Prämienverbilligung, mehr Zusatzleistungskundinnen und -kunden, mehr AHV-Renten.

Bei der Entwicklung der Neurenten geht die SVA Zürich davon aus, dass es sich um eine eigentliche Trendwende handelt. Der Anstieg sei in Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung und der stetig steigenden Bevölkerungszahl zu sehen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Zusammenarbeit mit Ärzten

So müsse das in den nächsten Jahren steigende Durchschnittsalter der Erwerbstätigen berücksichtigt werden. Denn mit zunehmendem Alter erhöht sich das Risiko einer Erkrankung. Es gelte daher, mit Arbeitgebern und Versicherten zusammen, frühzeitige Lösungen zu finden, damit gesundheitliche Probleme nicht zur Kündigung führen, heisst es weiter.

Da Vorgesetzte mit psychischen Problemen am Arbeitsplatz häufig überfordert sind, hat die SVA Zürich das IV-Präventionsangebot im vergangenen Jahr ausgebaut und eine Dialogplattform mit der Zürcher Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie geschaffen. Von den 1661 eingegangenen Früherfassungsmeldungen stammen 9 Prozent von behandelnden Ärzten.

Die SVA Zürich hofft, dass sich dieser Wert noch verbessert, denn die aktive Zusammenarbeit mit Ärzten beeinflusst den Eingliederungserfolg entscheidend.

Risiko Selbständigkeit

Wie in anderen Unternehmensbereichen ist die SVA Zürich im vergangenen Jahr auch bei der Ausgleichskasse gewachsen. Die 281'000 Mitglieder haben 4,37 Milliarden Franken in die Sozialwerke eingezahlt. 55'000 Mitglieder bezahlen die AHV-Beiträge als Selbständigerwerbende.

6300 Personen hat die SVA Zürich die Selbständigkeit im vergangenen Jahr bescheinigt, 700 Anträge wurden abgelehnt. Der Schritt in die Selbständigkeit sei jedoch ein Risiko, heisst es in der Mitteilung. Das durchschnittliche abgerechnete Jahreseinkommen der Selbständigen lag bei gut 32'000 Franken. Rund die Hälfte gibt die Selbständigkeit innerhalb von zwei Jahren nach der Anerkennung durch die Ausgleichskasse wieder auf.

Neue Online-Plattform

Im Dezember 2016 hat die Ausgleichskasse 181'000 Personen die monatliche AHV-Rente überwiesen. Im gesamten Jahr waren es AHV-Renten in der Höhe von 3,84 Milliarden Franken. Die Zahl der Rentnerinnen und Rentner ist innerhalb von zehn Jahren um fast 38 Prozent gestiegen, wie es in der Mitteilung heisst. Um die Arbeitgeber administrativ zu entlasten, wird ab Mai die neue Online-Plattform AHVeasy eingeführt.

SDA/mcp

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