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Menschenrechtspreis für Saïda Keller-Messahli

Saïda Keller-Messahli aus Zürich wird mit dem schweizerischen Menschenrechtspreis 2016 ausgezeichnet. Die Schweizer Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM-CH) verleiht ihr die Auszeichnung am 3. Dezember in Bern.

Saïda Keller-Messahli, Vorkämpferin für einen aufgeklärten Islam, wird für ihr Wirken ausgezeichnet.
Saïda Keller-Messahli, Vorkämpferin für einen aufgeklärten Islam, wird für ihr Wirken ausgezeichnet.
Keystone

Saïda Keller-Messahli ist Gründerin und Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam. Sie kämpfe nicht gegen den Islam, sondern vielmehr für einen fortschrittlichen Islam, teilte die Schweizer Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte am Mittwoch mit. Keller-Messahli selber ist in Tunesien in einer muslimischen Familie aufgewachsen.

Sie habe unter dem Einsatz ihres Lebens «immense Aufklärungsarbeit geleistet», und ihr liege am Herzen, dass der Islam als moderne, menschliche und lebensbejahende Quelle verstanden werde. Ihr Ziel sei es, den Muslimen einen humanen Islam zu hinterlassen.

Die IGFM-CH vergibt den Menschenrechtspreis seit 1994. Er ist für Menschen und Aktionen gedacht, die die menschliche Sicherheit unterstützen und fördern. Die Auszeichnung wird am 3. Dezember in Bern verliehen.

SDA/mst

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