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Partyvolk und Anwohner nähern sich etwas an

Der Zürcher Stadtrat zieht nach einem Jahr «Runde Tische zum Nachtleben an der Langstrasse» eine positive Bilanz: Die belastenden Auswirkungen im Quartier konnten gelindert werden.

Die Massnahmen, die am runden Tisch zur Beruhigung der Situation an der Langstrasse erarbeitet wurden, zeigen offenbar Wirkung.
Die Massnahmen, die am runden Tisch zur Beruhigung der Situation an der Langstrasse erarbeitet wurden, zeigen offenbar Wirkung.
Keystone

Die Langstrasse sei nach wie vor «ein belasteter Ort», schreibt der Stadtrat von Zürich am Mittwoch in einer Medienmitteilung. «Ein Patentrezept im Umgang mit problematischen Begleiterscheinungen des Nachtlebens gibt es nicht.»

Der Stadtrat sieht sich derzeit aber auf dem richtigen Weg: «Die Richtung stimmt.» Es brauche aber auch in Zukunft eine Politik der kleinen Schritte, es sei ein ständiges Dranbleiben und Lernen erforderlich.

Vor genau einem Jahr setzte der Stadtrat einen Runden Tisch ein, weil aus dem Quartier mehr Klagen über Lärm und Abfall eingegangen waren. Anwohner, Club- und Barbetreiber, Mitglieder des Nachtstadtrates und der Verwaltung haben bei drei Zusammenkünften nach Lösungen gesucht, um «Wohnen und Feiern an der Langstrasse besser vereinbaren» zu können.

Mobile Toiletten zeigen Wirksamkeit

Dabei zeigte sich unter anderem ein Test mit mobilen Toiletten als wirksam: Auf der Piazza Cella wurde zweimal ein 6er-Pissoir aufgestellt, das intensiv genutzt worden sei. «In den umliegenden Innenhöfen wurde eine Entlastung festgestellt», heisst es in der Medienmitteilung.

Zudem haben die Stadtpolizei und die «Sicherheit Intervention Prävention» sip Zürich ihre Präsenz wiederum verstärkt. «Lärm war weiterhin das häufigste Einsatzstichwort. Dazu kamen Littering, Urinieren in der Öffentlichkeit, Konflikte und Tätlichkeiten (nach Mitternacht).» Der Perimeter benötige ab 23 Uhr «eine besondere Aufmerksamkeit».

Wie der Stadtrat weiter festhält, seien die Lärmklagen regelmässig analysiert worden und auffällige «Problembetriebe» in der Folge kontaktiert worden. Zudem sei die Kampagne «Nachtleben und lassen» gut beachtet worden.

SDA/mst

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