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Reform kostet Kanton Zürich und Gemeinden viel Geld

Die Unternehmenssteuerreform III wirft ihre Schatten voraus. Der Zürcher Regierungsrat hat am Donnerstag erste Berechnungen vorgestellt.

Der Zürcher Regierungsrat hat gerechnet und schätzt: Die Unternehmenssteuerreform III bringt Ausfälle von jährlich 285 bis 325 Millionen für den Kanton und von 360 bis 415 Millionen Franken für die Gemeinden.
Der Zürcher Regierungsrat hat gerechnet und schätzt: Die Unternehmenssteuerreform III bringt Ausfälle von jährlich 285 bis 325 Millionen für den Kanton und von 360 bis 415 Millionen Franken für die Gemeinden.
Keystone

Zwar wird das Schweizer Stimmvolk wohl erst im Februar 2017 über die Vorlage befinden. Der Zürcher Regierungsrat hat aber bereits am Donnerstag erste Berechnungen vorgestellt: Er schätzt die Ausfälle jährlich auf 285 bis 325 Millionen für den Kanton und auf 360 bis 415 Millionen für die Gemeinden.

Etwas gemildert würden die Ausfälle, indem die Kantone mehr aus dem Topf der direkten Bundessteuer erhalten sollen. Der Anteil der Kantone an der direkten Bundessteuer soll nämlich von 17 auf 21,2 Prozent erhöht werden.

Gemeinden unterschiedlich betroffen

Im Falle des Kantons Zürich sind dies 180 Millionen Franken. So gesehen könnte die Reform Kanton und Gemeinden rund 500 Millionen Franken kosten, wie es in der Mitteilung heisst.

Die Gemeinden sind von der Reform unterschiedlich betroffen: solche mit einem hohen Anteil an Unternehmenssteuern stark, jene mit einem geringen nur wenig. Eine Erhöhung des Steuerfusses im Kanton will der Regierungsrat vermeiden.

Grundsätzlich will die Zürcher Regierung sämtliche Massnahmen aus dem Bundespaket zur USR III umsetzen. So etwa soll die Gewinnsteuer gesenkt werden. Der Regierungsrat schlägt vor, die gesamte Steuerbelastung für juristische Personen von heute 21,1 Prozent auf neu 18,2 Prozent zu senken. Dadurch soll Zürich im interkantonalen Steuerwettbewerb bestehen können.

SDA/mcp

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