Schüler in Zürich schneiden schlechter ab als in anderen Kantonen

Durchzogene Noten für die Zürcher Schülerinnen und Schüler: In Mathematik schneiden sie schlechter ab als der landesweite Schnitt. 59 Prozent der Schülerinnen und Schüler erreichen die Grundkompetenzen. Der landesweite Schnitt beträgt jedoch 62 Prozent.

Vor allem in Mathe und Deutsch schneiden Zürcher schlechter ab, als der Landesschnitt (Symbolbild).

Vor allem in Mathe und Deutsch schneiden Zürcher schlechter ab, als der Landesschnitt (Symbolbild). Bild: Keystone

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In Mathe sind die Knaben mit 60 Prozent etwas besser als die Mädchen, bei denen nur 58 Prozent die Grundkompetenzen erreichen. Allerdings sind die Zürcher Knaben immer noch schlechter als der landesweite Schnitt, wie aus einer Statistik des Kantons hervorgeht.

Auch in «Deutsch Lesen» schneiden die Zürcher Schülerinnen und Schüler etwas schlechter ab als der Landesschnitt: 86 Prozent erreichen die Grundkompetenzen. Das Schweizweite Mittel liegt jedoch bei 88 Prozent. Die Mädchen sind hier deutlich besser als die Knaben.

Auch in Ortographie haben die Mädchen einen Vorsprung: Sie schneiden mit 85 Prozent besser ab als der landesweite Schnitt, der bei 84 Prozent liegt. Allerdings erfüllen nur 78 Prozent der Knaben die Grundkompetenzen in Rechtschreibung, so dass der Kanton schliesslich bei 82 Prozent landet.

Beim Englisch haben Mädchen Vorsprung

Bessere Noten gibt es für das «Englisch Leseverstehen»: Hier erreichen die Zürcher Schüler mit 86 Prozent genau den Landesschnitt. Auch hier sind die Mädchen mit 90 Prozent aber besser als die Knaben, bei denen nur 82 Prozent die Grundanforderungen erreichen.

Ähnlich sieht es beim Hörverstehen in Englisch aus: Unter dem Strich erreichen die Zürcher Schülerinnen und Schüler genau den Landessschnitt von 95 Prozent. Allerdings sind die Mädchen mit 97 Prozent ebenfalls deutlich besser als die Knaben mit 92 Prozent.

Grosse Unterschiede in der Mathe

Für den Kanton sind diese Ergebnisse nicht beunruhigend. In keinem Fach unterscheide sich das Zürcher Mittel statistisch signifikant vom Schweizer Mittel, schreibt er. Allerdings gebe es je nach Schultyp grosse Unterschiede in Mathematik.

Während auf Stufe Gymnasium 99 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Grundkompetenzen erreichen, sind es auf der Sekundarstufe A nur 72 Prozent und auf der Sekundarstufe B sogar nur 23 Prozent. Bei der Sekundarschule C sind es sogar nur 4 Prozent. (mcp/sda)

Erstellt: 24.05.2019, 14:09 Uhr

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