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Stadt zieht positive Bilanz zu Sexboxen

Vor zwei Jahren eröffnete derStrichplatz in Zürich-Altstetten. Laut Ansicht der Stadt hat sich dieser bewährt. Die Prostituierten sind vom Sihlquai verschwunden.

Am 26. August 2013, wurden die Sexboxen am Depotweg in Zuerich eröffnet.
Am 26. August 2013, wurden die Sexboxen am Depotweg in Zuerich eröffnet.
Keystone

Vor zwei Jahren wurde der Strichplatz in Zürich-Altstetten eröffnet. Die Stadt Zürich zieht eine positive Bilanz: Die Prostituierten sind vom Sihlquai verschwunden, es gibt kaum mehr Klagen aus der Bevölkerung und in den Sexboxen keine nennenswerte Gewalt.

Die Anzahl der Prostituierten auf dem Strichplatz habe sich auf «einem guten Niveau stabilisiert», teilt die Stadt heute mit. Normalerweise arbeiteten an einem Abend zwischen 25 und 30 Frauen. Im ersten Betriebsjahr waren es noch durchschnittlich 15. Entlang des Sihlquais waren im Schnitt 32 Frauen auf den Strich gegangen.

Sicherheit der Prostituierten gewährleistet

Für die Bevölkerung habe der Strichplatz Entlastung gebracht. Das Sihlquai sei frei von Strassenprostitution geblieben und die Sexboxen hätten kaum Immissionen auf die Nachbarschaft. Die Überführung der Strassenprostitution in einen geordneten Rahmen habe sich gelohnt.

Da der Platz durchgehend durch Mitarbeitende des Präventionsdienstes sip züri oder der Frauenberatung Flora Dora betreut werde, könnten die Sicherheit und der Gesundheitsschutz der Sexarbeiterinnen gewährleistet werden, heisst es in der Mitteilung.

Seit der Eröffnung der Verrichtungsboxen am 26. August 2013 habe es keine nennenswerten Gewaltvorfälle gegeben. Die Rückmeldungen der Sexworkerinnen bezüglich Sicherheit und des sozialmedizinischen Angebots auf dem Platz seien positiv.

SDA/far

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