Interview

«Die Leute meinen schnell, sie wüssten es besser als die Politiker»

Im Gespräch erklärt Markus Kägi (SVP), weshalb er mit dem Begriff «Classe Politique» Mühe hat. Und weshalb er manchmal mit Dächlikappe und Rapperhose zu sehen ist.

Den Leuten fehle es zunehmend an Respekt gegenüber Politikern, findet Markus Kägi.

Den Leuten fehle es zunehmend an Respekt gegenüber Politikern, findet Markus Kägi. Bild: Nathalie Guinand

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Herr Kägi, Sie können auch Verse schmieden, wie Sie im Schlusswort zur Budgetdebatte bewiesen haben. «Vorbei die grosse Schlacht, der Kantonsrat hats vollbracht», dichteten Sie – haben Sie ein neues Steckenpferd?
Markus Kägi: Nein, es gehört für mich einfach dazu, dass derRegierungsratspräsident am Schluss einer solchen Debatte ein paar Worte sagt und allen ein gutes neues Jahr wünscht. Und ich habe das eben in Versform getan.

Machen Sie das oft?
Ja. Es macht mir Spass. Es ist nichts Hochstehendes, aber ich verfasse gerne hin und wieder ein paar Versli. Oder ich dichte etwas für eine Hochzeit oder einen Rap.

Wie bitte? Ein rappender Regierungsrat?
Genau, ein rappender Regierungsrat. Mit Ausrüstung.

Was für eine Ausrüstung?
Eine Dächlikappe, verkehrt herum aufgesetzt. Zudem drei Ketten, ein grünes T-Shirt, die Hose dazu, Turnschuhe und Sonnenbrille.

Wo kann man Sie so sehen?
(lacht) Nur privat. Das Leben muss auch etwas humorvoll sein.

Als Baudirektor und Präsident des Regierungsrats kümmern Sie sich eher um ernste Themen. Was sind derzeit die grössten Baustellen im Kanton?
Es gibt die physischen Baustellen – die grösste ist derzeit der Bau des neuen Polizei- und Justizzentrums. Dieser schreitet gut voran. Eine Baustelle im übertragenen Sinn ist in meiner Direktion die Weiterentwicklung des Immobilienmanagements. Da wird alles zentralisiert – keine leichte Aufgabe. Alle Daten, die bisher bei verschiedenen Direktionen lagen, müssen zusammengezogen und standardisiert werden. Das Ziel ist, dass wir den Lebenslauf all unserer Liegenschaften im Detail kennen und ganz genau wissen, wann und wo welcher Sanierungsbedarf ansteht oder welche Verträge Bestandhaben.

Der Kantonsrat hat kritisiert, dass diesbezüglich zu lange nichts unternommen wurde.
Das ist so. Ich bin froh, dass der Kantonsrat mich unterstützt.

Sie beziehen die Kritik also nicht auf sich?
Es ist keine Kritik. Der Kantonsrat hat das Recht, solche Sachen zu fordern. Wir haben ja im Regierungsrat diesen Weg bereits zuvor eingeschlagen. Das Parlament hatte nur nicht immer alle Informationen, was läuft.

Das Zürcher Hochschulquartier wird sich in den nächsten Jahren ebenfalls verändern. Die Verfahren sind komplex, es gibt auch Widerstand. Sind im Kanton Zürich noch grosse Würfe möglich?
Es ist ein Generationenprojekt, und ja, der grosse Wurf ist absolut möglich. In unserem politischen System braucht die Umsetzung jedoch viel Zeit, weil das Mitspracherecht in der Schweiz zu Recht einen grossen Stellenwert hat.

Gerade beim Hochschulquartier bemängeln aber viele, sie könnten nicht mitreden. Es gibt dazu keine Volksabstimmung.
Es trifft nicht zu, dass sich die Stimmberechtigten dazu gar nicht äussern können. Die Abläufe sind aber gesetzlich klar geregelt: Zuerst gab es eine Richtplanung. Die Kompetenz dafür liegt beim vom Volk gewählten Kantonsrat, und der hat zugestimmt. In der zweiten Phase ging es um den Gestaltungsplan. Das Planungs- und Baugesetz sagt, dass hier der Baudirektor zuständig ist. Deswegen kam dann ja Kritik auf. Aber sobald wir in die Bauphase gehen, kann jeder Einsprache erheben, der dazu berechtigt ist.

Das ist nur ein kleiner Personenkreis, etwa Leute,die im Quartier wohnen.
Ja, und mit ihnen haben wir gesprochen. Wir gingen zu den Quartiervereinen und wir nahmen ihre Befürchtungen und Anliegen auch auf.

Dennoch: Über ein Generationenprojekt, wie Sie es nennen, müsste doch auch die Bevölkerung abstimmen können.
Der Kantonsrat hat darüber abgestimmt, und in diesem sitzen gewählte Volksvertreter. Wenn sie nicht entscheiden sollen, müsste man ja den Kantonsrat abschaffen. Zudem: Die Stimmberechtigten konnten sich ja zum Planungs- und Baugesetz äussern.

Nur war ihnen dort nicht bewusst, welche konkreten Auswirkungen dieses auf die Planung des Uniquartiers hat.
Das verstehe ich zwar, aber wenn wir das Mitspracherecht der Stimmberechtigten so ausgestalten würden, wie Sie es jetzt skizzieren, müssten wir eine ganz andere Rechtsordnung haben. Dann wären wir wahrscheinlich alle überfordert, weil wir vermutlich jeden Tag eine Abstimmung hätten. Zudem ist es ja keinesfalls so, dass wir sämtliche Einwendungen aus der Bevölkerung ignorieren würden.

Nicht nur beim Hochschulquartier haben gewisse Bürger den Eindruck, sie könnten nicht mitbestimmen. In Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen sind viele gegen die Geschäftsfliegerei. An den Plänen ändert das aber nichts. Gewinnt so nicht Politikverdrossenheit überhand?
Zuerst müssen wir feststellen: Der Kanton Zürich ist nicht autonom. Wir können uns nicht über Bundesrecht hinwegsetzen, und gerade beim Flugplatz Dübendorf gilt dieses. Die Fliegerei ist eine Angelegenheit des Bundes. Wir können aber mitreden.

Für die Menschen, die dort wohnen, ist das ein schwacher Trost.
Ich kann es nachvollziehen. Würde aber die Politik nicht auf diese Art funktionieren, gäbe es in der Schweiz keine Autobahnen, keine Flughäfen, keine Eisenbahnen, keine Deponien und keine Atomkraftwerke. Man kann nicht nur die Partikularinteressen berücksichtigen, sonst funktioniert die Schweiz nicht. Die Politik muss das Gesamte im Auge behalten.

Wie steht es denn um das Gesamtinteresse bei der Entwicklung des Siedlungsgebiets? Was kann der Regierungsrat tun, damit Siedlungsdruck und Dichtestress die Lebensqualität im Kanton nicht mindern?
Dafür haben wir einen Richtplan, und auf diesen bin ich stolz. Er ist die Mutter aller Planungen. Sie können keine Strasse, kein Haus bauen, ohne dass dies auf den Richtplan abgestimmt ist. Ich vergleiche den Kanton Zürich immer mit einem Gesicht. Wollen wir eine neutrale Scheibe als Gesicht haben, auf der alles gleichmässig aussieht? Wollen wir einen Einheitsbrei? Oder wollen wir lieber ein Gesicht mit Lachfalten, Schmiss und Bart haben? Ich will Letzteres! Deshalb sagten wir: 80 Prozent der Entwicklung müssen im urbanen Raum stattfinden, 20 Prozent in den ländlichen Gebieten. Sonst haben wir nur noch ein einziges grosses Dorf im Kanton. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass das verdichtete Bauen in den städtischen Agglomerationen akzeptiert wird.

Im Grundsatz mag es akzeptiert sein. Aber in den einzelnen Gemeinden führt das Bestreben nach mehr Verdichtung immer wieder zu Konflikten.
Genau: Verdichten ja, aber nicht vor meiner Haustür. Mit dieser Haltung kommen wir aber nicht weiter. Nehmen wir wieder das Hochschulgebiet: Als vor langer Zeit das Uni- und das ETH-Hauptgebäude erstellt wurden, war das ein Hammer-Wurf für die Stadt Zürich. Vielleicht herrschten damals auch Bedenken gegenüber solchen Projekten. Heute sind die beiden Gebäude jedoch ein Wahrzeichen der Stadt. Man kann sich Zürich ohne sie gar nicht mehr vorstellen.

Auch ohne den Flughafen kann man sich heute den Kanton kaum vorstellen – das wird kaum jemand bestreiten. Trotzdem ärgern sich viele Leute über den Fluglärm. Was tut die Regierung, um den Lärm zu mindern?
Ich wohne in Niederglatt, vor Ihnen sitzt also ein bald 64-jähriger Fluglärmgeschädigter. Ich kenne die negativen Auswirkungen von Fluglärm aus eigener Erfahrung. Ich habe noch erlebt, als die Caravelle startete. Das ist kein Vergleich zu heute. Bei uns haben damals die Gläser im Geschirrschrank geklirrt. Heute haben wir den Zürcher Fluglärm-Index und wir sind mit dem Bund in engem Kontakt bezüglich der zeitlichen Beschränkungen von Starts und Landungen zu Randzeiten. Im Regierungsrat kommen wir bezüglich Fluglärm unserer Verantwortung nach, wir haben aber auch ein Interesse, dass der Flughafen funktioniert. Das ist einer der wichtigsten Hotspots für die Zürcher Wirtschaft, aber auch für die gesamte Schweiz. Ich werde hin und wieder von Berner Kollegen angesprochen. Sie sagen: Wir haben in den 40er-Jahren den falschen Entscheid getroffen. Damals ging es darum, ob man den Landesflughafen bei Bern bauen soll. Das wollten die Berner aber letztlich nicht. Dass sich der Flughafen heute in Zürich befindet, ist für mich trotz des Fluglärms mehr ein Glücksfall als ein Übel. Dank ihm konnte sich der Kanton wirtschaftlich derart entwickeln.

Trotzdem: Es gab Menschen, die lange nicht mit Fluglärm leben mussten. Und dann kamen plötzlich die Südanflüge . . .
Alle wollen vom Flughafen profitieren, aber niemand will den Lärm haben. Trotzdem wollen alle in der Nähe des Flughafens wohnen. Es ist wie in der Stadt Zürich: Ich will am See wohnen, in einer günstigen Sozialwohnung und am besten mit direktem Bahnanschluss. Das geht nun einmal nicht. Die grösste Entwicklung im Kanton Zürich findet um den Flughafen statt. Die Leute ziehen also in diese Gegend. Wenn heute jemand in die Flughafengegend zieht, nach oben schaut und sagt «Jesses Gott, da kommt ja ein Flugzeug», dann ist er selber schuld. Was die Südanflüge angeht, verhält sich die Sache anders. Da kam ein Abkommen mit Deutschland nicht zustande. Man musste von einem Tag auf den anderen ein anderes Anflugregime machen. Rechtlich war das nicht gesichert. Die Südanflüge mussten notfallmässig eingeführt, die Regeln über Nacht geändert werden. Da begreife ich die Reaktionen und den Ärger der Betroffenen.

«Verdichten ja, aber nicht vor meiner  Haustür: Mit dieser Haltung kommen wir aber nicht weiter.»Markus Kägi

Kritik aus der Bevölkerung, verärgerte Bürger – wie hat sich das über die Jahrzehnte, in denen Sie in der Politik sind, verändert?
Als ich ein Jugendlicher war, hatten ein Herr Gemeinderat, ein Herr Kantonsrat, ein Bezirksrat eine gewisse Stellung in der Gesellschaft. Das ist nicht mehr so. Es wird künftig schwieriger werden, diese Ämter zu besetzen, vor allem in den Gemeinden. Jene Leute, die fähig wären, stellen sich je länger, je weniger zur Verfügung. Sie sind im Job eingespannt und wenn sie sich in der Gemeinde engagieren und ihnen jeder ans Bein pinkelt, dann macht das wenig Freude. Es geht nicht um Ehrerbietung gegenüber diesen Leuten, sondern darum, dass es an Respekt fehlt. Das wird ein Problem werden für unser Milizsystem.

Weshalb ging der Respekt verloren?
Die Gesellschaft verändert sich, und das ist grundsätzlich gut. Heute kann man sich die Informationen aus verschiedensten Quellen holen und sich eine Meinung bilden. Es führt aber auch dazu, dass die Leute dann schnell meinen, sie wüssten es besser als die Politiker.

Glaubten die Bürger früher also Politikern mehr, weil es für sie schwieriger war, zu unabhängigen Informationen zu kommen?
Ja. Wenn ein Politiker etwas sagte, wurde es von den Leuten akzeptiert. Nicht in einem devoten Sinne. Die heutige Informationsflut hat sicher zu einem Wandel beigetragen.

Es gibt auch Gruppierungen – etwa Ihre Partei, die SVP –, die seit Jahren auf die sogenannte «Classe Politique» einprügeln. Hatte auch das einen Einfluss darauf, wie man mit Politikern heute umgeht?
Ja. Und ich akzeptiere das nicht. Politiker sind Leute, die vom Volk gewählt sind und eine Legitimation haben. «Classe Politique» ist eine Bewertung, die abschätzig gemeint ist. Das finde ich nicht richtig. Es gehört auch nicht zu meinem Wortschatz.

Ihr Parteikollege Christoph Blocher spielt aber sehr stark mit diesem Begriff.
Christoph Blocher setzt sich für die Unabhängigkeit ein. So, wie ich ihn verstehe, verwendet er den Begriff «Classe Politique» dort, wo Abhängigkeiten oder Interessenkonflikte zwischen Politikern und bestimmten Kreisen bestehen.

Ihre politische Laufbahn verlief parallel zu jener von Christoph Blocher. Wie ist Ihr Verhältnis zum Chefstrategen der SVP?
Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu ihm. Alle Leute meinen, Herr Blocher leite alles von Herrliberg aus. Das ist völlig aus der Luft gegriffen. Schon als ich im Kantonsrat sass, hat Christoph Blocher nie an den Sitzungen der Kantonsratsfraktion teilgenommen und auch nicht versucht, Einfluss zu nehmen. Damals war er Parteipräsident. Als Regierungsrat habe ich von ihm nie ein Telefon erhalten oder gar eine Anweisung. Das tut Christoph Blocher nicht. Einzig, als es um die Musikinsel Rheinau ging, hatte ich Kontakt mit ihm. Ich wusste damals nicht recht, was wir mit dem grossen Gebäude anstellen sollten. Dann kam Christoph Blocher mit seiner Idee für die Musikinsel – ein Gewinn für uns alle. Ich habe viel gelernt von ihm.

Was den Politstil anbelangt, haben Sie aber eine andere Ausrichtung.
Jeder hat seinen persönlichen Stil. Christoph Blocher bringt seinen Hintergrund in die Politik, ich den meinen. Beides ist befruchtend. Jeder hat sein Leben und damit einen anderen Rucksack.

Ihr politisches Leben verlief je länger, je mehr Richtung Berufspolitiker. Widerspricht dies nicht den Werten, die Sie vertreten?
Nein, denn Berufspolitiker bin ich erst, seit ich im Regierungsrat bin, also seit knapp elf Jahren. Die Aufgaben davor, jene in der Rechnungsprüfungskommission, im Gemeinderat und im Kantonsrat, waren Milizämter. Und später, als Ombudsmann des Kantons Zürich, war ich politischer Eunuch. Ich habe mich nicht in die Politik eingemischt. Das war ein anderer Job. Sie sehen also: Ich war durchaus ein Milizpolitiker.

Es gibt Stimmen, die das Milizsystem vor dem Aus sehen. Was sagen Sie dazu?
Ich hoffe nicht, dass es so weit kommt. Als Milizpolitiker nehmen Sie alle Erfahrungen, die Sie in Ihrem Leben gemacht haben, ins Amt mit. Die Gemeinschaft ist angewiesen auf Leute, die etwas freiwillig tun. Denken Sie nur ans Vereinswesen.

Welche Erfahrungen haben Sie denn aus Ihrem Privatleben mit ins Amt genommen?
Ich hatte eine schöne Jugend, durfte in einem guten, bürgerlichen Haushalt aufwachsen. Das ist heute auch nicht mehr selbstverständlich. Eine Lebensschule war zudem meine Arbeit auf dem Notariat. Wenn Sie im zarten Alter von 27 Jahren Testamente von todkranken Leuten machen müssen, von denen Sie wissen, dass sie keine 14 Tage mehr leben werden, prägt Sie das. Der Mensch ist mir das Wichtigste. Ich hatte auch oft mit Personen zu tun, die Rat gesucht haben. Und die Arbeit war sehr vielfältig. Ich habe als Konkursverwalter alles verwertet, von der Damenunterwäsche bis hin zu Baukränen.

«Als Konkursverwalter habe ich fast alles  verwertet, von der Damenunterwäsche bis zum Baukran.»Markus Kägi

Nun sind Sie seit fast elf Jahren Baudirektor. Ist Ihnen diese Aufgabe nie verleidet, hatten Sie nie Lust, die Direktion zu wechseln?
Nein, die Baudirektion war von Anfang an meine Lieblingsdirektion. Man wird hier mit den verschiedensten Themen konfrontiert, und ich bin ein gwundriger Mensch, lerne stets dazu. Nehmen wir die Denkmalpflege. Bevor ich mein Amt antrat, hatte ich gehört: Das sind jene, die alles verhindern wollen. Und plötzlich stand ich als Regierungsrat eben dieser Denkmalpflege vor. Ich habe rasch gemerkt, dass die Denkmalpflege gar nichts verhindern will. Es geht darum, die Funktionalität eines Gebäudes zu erhalten. Wenn es zusammenbricht, haben wir nichts davon. Mich mit solchen Themen zu beschäftigen, das finde ich einfach spannend.

Wie lange werden Sie das noch tun? Sie sind schon lange in der Politik, Sie erreichen bald das Pensionsalter, und die Amtszeit läuft 2019 aus.
Was wollen Sie jetzt von mir hören? Ich kann nur sagen: Mein Vorbild ist Konrad Adenauer. Er ist mit 87 zurückgetreten. (lacht)

Sie wollen also bis 87 Regierungsrat bleiben?
Nein, nein. Ich hatte bisher nur noch keine Zeit, mich mit der Frage auseinanderzusetzen. Ich werde mich in diesem Sommer entscheiden, wie es mit mir weitergehen wird.

(Zürcher Regionalzeitungen)

Erstellt: 02.01.2018, 17:38 Uhr

Zur Person

Markus Kägi (SVP) ist seit 2007 Mitglied des Regierungsrats, in dem er der Baudirektion vorsteht. Gegenwärtig ist er zudem Regierungsratspräsident. Seine politische Karriere startete der ausgebildete Notar in seiner Wohngemeinde Niederglatt, wo er 1978 in die Rechnungsprüfungskommission und 1986 in den Gemeinderat gewählt wurde. Von 1991 bis 1996 war er Kantonsrat, den er 1995/96 ­präsidierte. Von 1996 bis 2007 amtete der heute 63-Jährige als Ombudsmann des Kantons Zürich. Zwischen 2005 und 2007 präsidierte er zudem das Europäische Ombudsmann-Institut. Kägi ist verheiratet und hat zwei Kinder. red

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