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Die SVP als Wahlhelferin wider Willen

Eine Mehrheit der SVP-Wähler ist der Empfehlung ihrer Partei gefolgt, nur den eigenen Kandidaten Hans-Ueli Vogt auf den Wahlzettel zu schreiben. Dadurch haben sie ungewollt Daniel Jositsch (SP) die Wahl ermöglicht.

Regierungspräsident Ernst Stocker (SVP) gehörte zu den ersten Gratulanten von Daniel Jositsch (l.).
Regierungspräsident Ernst Stocker (SVP) gehörte zu den ersten Gratulanten von Daniel Jositsch (l.).
Patrick Gutenberg

Mit etwas mehr als 5000 Stimmen über dem absoluten Mehr hat Daniel Jositsch (SP) die Wahl in den Ständerat zur Überraschung vieler bereits im ersten Wahlgang am vergangenen Sonntag geschafft. Nicht einmal er selber habe damit gerechnet, sagte Jositsch, nachdem das Resultat feststand. Nun zeigt sich, dass der Sozialdemokrat dabei auch eine kleine Hilfestellung von unerwarteter Seite erhalten hat – nämlich von der SVP.

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