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«Einer guten Milchkuh muss man gut schauen, sonst ...»

Seit drei Monaten steht Ernst Stocker (SVP) der Finanzdirektion vor. Gestern äusserte er sich zur Lage des Kantons Zürich aus seiner Sicht.

Regierungspräsident Ernst Stocker auf der Halbinsel Au vor dem Landgut, das als kantonales Bildungszentrum dient. Seine Botschaft: Der Kanton Zürich ist wichtig für die Schweiz.
Regierungspräsident Ernst Stocker auf der Halbinsel Au vor dem Landgut, das als kantonales Bildungszentrum dient. Seine Botschaft: Der Kanton Zürich ist wichtig für die Schweiz.
Marc Dahinden

Der ehemalige Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker ist ein alter Hase in der Zürcher Regierung. Als Finanzdirektor ist er aber ein Neuling. Ganz freiwillig wechselte er nach den Wahlen nicht. Nach dem bürgerlichen Wahlerfolg entstand Druck, ein erfahrenes bürgerliches Regierungsmitglied solle die Finanzen übernehmen. Weil er das selber auch so sah, sprang Stocker in die Bresche – wohl wissend, dass er sich da einen schwierigen Job eingehandelt hatte. Die Aussage, dass die Kantonsfinanzen sehr angespannt sind, ist diesmal keine blosse Phrase. Kommt hinzu, dass die SVP mit eigenen Finanzdirektoren nicht zimperlich umzuspringen pflegt, wie der Fall Christian Huber zeigt. Der ­damalige SVP-Finanzdirektor trat 2005 wegen der ständigen Differenzen mit der Parteileitung ­zurück.

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