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Fifa – Fluch und Segen für Zürich

Korruption, Betrug und die Ausbeutung von Arbeitskräften: Das Ansehen der Fifa ist auf dem Tiefpunkt. Linke Politiker befürchten, dass das auch dem Ruf der Stadt Zürich schadet.

Gestern Freitag vor dem Zürcher Hallenstadion: Proteste der Gewerkschaft Unia gegen die Arbeitsbedingungen in Qatar. Politiker sind sich uneins, ob die Kritik auf das Image der Stadt abfärbt.
Gestern Freitag vor dem Zürcher Hallenstadion: Proteste der Gewerkschaft Unia gegen die Arbeitsbedingungen in Qatar. Politiker sind sich uneins, ob die Kritik auf das Image der Stadt abfärbt.
Keystone

Es gibt Tage, da darf sich Zürich dank der Fifa von seiner besten Seite präsentieren. Etwa dann, wenn die weltbesten Fussballer zur Verleihung des «Ballon d’Or» am Hauptsitz auf dem Zürcher Sonnenberg eintreffen. Zuletzt aber lag der Schatten des Weltfussballverbands über der Stadt. Zu viel war in den vergangenen Tagen geschehen. Verhaftungen wegen Verdachts auf Korruption, Proteste wegen schlechter Arbeitsbedingungen am geplanten WM-Austragungsort Katar – und der Unmut auf eine undurchsichtige Organisation, die getrieben von Geld- und Machtgier von Zürich aus ihre Fäden zieht.

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