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Po-Plakat für die Werdinsel

Spaziergänger sollen auf der Werdinsel nicht mehr von Nacktbadenden überrascht und erschreckt werden. Deshalb weisen Schilder auf den FKK-Bereich hin.

Ein Piktogramm, das Konflikten vorbeugen soll: Mit diesen Schildern macht Grün Stadt Zürich auf die FKK-Zone aufmerksam.
Ein Piktogramm, das Konflikten vorbeugen soll: Mit diesen Schildern macht Grün Stadt Zürich auf die FKK-Zone aufmerksam.
pd

Seit über 50 Jahren ist der Werdinselspitz unterhalb des Kraftwerks ein beliebter FKK-Badeort. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Spaziergänger von den Nacktbdenen überrascht werden und sich danach im Quartier oder bei der Stadt beschweren. Nun stellt Grün Stadt Zürich während sechs Wochen versuchsweise Schilder auf, die auf die freizügigen Badenden aufmerksam machen.

Zwei SP-Gemeinderäte hatten Anfang April 2014 ein Postulat eingereicht, der Stadtrat solle eine geeignete Beschilderung des FKK-Bereichs prüfen. Als positives Beispiel nannten die Beschilderung beim Katzensee. Auf diese Weise könnten die Nutzungsbedürfnisse aller Werdinsel-Besucher angemessen berücksichtigt werden.

Erfahrungswerte sollen in Nutzungskonzept einfliessen

Als Reaktion auf diesen Vorstoss hat Grün Stadt Zürich in Kooperation mit der Homosexuellen Arbeitsgruppe Zürich (HAZ) und dem Checkpoint Zürich die Plakate entwickelt, die in den nächsten Tagen angebracht werden. Die Tafeln seien als Handlungsempfehlung zu verstehen. «Sie sollen aufzeigen, in welchem Bereich mit Nacktbadenden zu rechnen und wo das Tragen von Kleidern erwünscht ist.»

Laut Grün Stadt Zürich soll der Versuch Erkenntnisse über eine geeignete Beschilderung bringen. Die Erfahrungen könnten dann auch in das Nutzungskonzept Werdinsel einfliessen, das gegenwärtig erarbeitet wird und die unterschiedlichen Ansprüche der verschiedenen Gruppen unter einen Hut bringen soll.

SDA/heb

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