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Sepp Blatter dirigiert weiter

Der Schweizer wurde als FIFA-Präsident wiedergewählt. Ein Kommentar von Roland Jauch

Er ist es doch wieder und trotz allem: Der 79-jährige Sepp Blatter bleibt nochmals für vier Jahre Präsident des Weltfussball-Verbandes, sein Gegner machte ihm den Weg frei.
Er ist es doch wieder und trotz allem: Der 79-jährige Sepp Blatter bleibt nochmals für vier Jahre Präsident des Weltfussball-Verbandes, sein Gegner machte ihm den Weg frei.
Keystone

Stand in den letzten Jahren ein Fifa-Kongress an, waren zwei Dinge sicher: Sepp Blatter kandidiert für eine weitere Amtsperiode, und im Vorfeld versuchen seine Gegner, ihn mit Enthüllungen und Aufdecken von «Skandalen» untragbar zu machen. Dieses Jahr kam in Zürich mit der amerikanischen Justiz ein weiterer Konkurrent hinzu, der mithelfen sollte, den 79-jährigen Walliser zu stürzen. Das Ergebnis aber blieb gleich: Sepp Blatter gewann. Der jordanische Prinz Ali Bin Al-Hussein setzte ihm immerhin so zu, dass er die nötige Zweidrittelsmehrheit im ersten Wahlgang verpasste. Aber dann war es wie 1998, als Blatter Fifa-Präsident wurde: Der Konkurrent zog sich vor dem zweiten Wahlgang zurück.

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