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Spurabbau im Zürcher Milchbucktunnel noch nicht definitiv

Die Sperrung der dritten Spur im Zürcher Milchbucktunnel ist noch nicht definitiv. Das Bundesverwaltungsgericht hat nach einer Beschwerde des ACS das Geschäft an die Vorinstanz zurückgewiesen.

Die Verkehrsführung bleibt vorerst so, wie sie jetzt ist: Im Milchbucktunnel bleibt der mittlere Streifen ein Pannenstreifen.
Die Verkehrsführung bleibt vorerst so, wie sie jetzt ist: Im Milchbucktunnel bleibt der mittlere Streifen ein Pannenstreifen.
Keystone

Das Bundesamt für Strassen (Astra) hatte nach einjährigem Probebetrieb den definitiven Spurabbau verfügt. Pro Fahrtrichtung gibt es jetzt jeweils eine Spur sowie in der Mitte einen Rettungs- und Pannenstreifen. Der ACS Zürich hatte sich vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen den Spurabbau gewehrt.

Laut Astra hat sich die Massnahme bewährt und positiv auf das Unfallgeschehen und den Verkehrsfluss ausgewirkt. Der Automobil Club der Schweiz (ACS) als Beschwerdeführer hatte gerügt, dass das Verkehrsgutachten, auf welches sich die Verfügung des Astra stützt, in sich nicht schlüssig sei.

Vorerst keine Änderung bei Verkehrsführung

Ein früheres Gutachten, das durch die einspurige Verkehrsführung eine wesentliche Zunahme des Rückstaus vor dem Tunnel registriert hatte, sei im späteren Verkehrsgutachten nicht berücksichtigt worden. Da von den involvierten Fachbehörden gegensätzliche Beurteilungen vorliegen, muss nun noch einmal die Vorinstanz entscheiden, wie es in der Mitteilung des ACS von heute Donnerstag heisst.

Das Astra kann den Entscheid an das Bundesgericht weiterziehen. Zunächst müsse man das Urteil genau studieren und dann weitere Schritte überlegen, sagte Karin Unkrig von der Astra-Filiale Winterthur gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Vorerst ändere sich jedoch nichts an der Verkehrsführung.

SDA

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