Zum Hauptinhalt springen

Vom Sorgendino zum Liebling des Direktors

Ein rund 18 Meter langes Skelett eines Langhalssauriers ist ab heute im Sauriermuseum Aathal zu sehen. Die Knochen wurden vor 20 Jahren in der eigenen Grabung in den USA entdeckt.

20 Jahre dauerte es, um den 1995 in Wyoming ausgegrabenen Langhalssaurier Max zu präparieren. Ein wesentlicher Grund für die lange Dauer war das fehlende Geld. Nun freut sich Direktor Hans-Jakob Siber (Bild) über den rund 18 Meter langen Dino im Sauriermuseum Aathal. Er sei sein neuer Liebling, sagt Siber.
20 Jahre dauerte es, um den 1995 in Wyoming ausgegrabenen Langhalssaurier Max zu präparieren. Ein wesentlicher Grund für die lange Dauer war das fehlende Geld. Nun freut sich Direktor Hans-Jakob Siber (Bild) über den rund 18 Meter langen Dino im Sauriermuseum Aathal. Er sei sein neuer Liebling, sagt Siber.
Markus Zürcher

Was lange währt, wird endlich gut: Langhalssaurier Max musste 20 Jahre warten, bis er den Weg ins Sauriermuseum Aathal fand. Nun wird das 18-Meter-Skelett endlich seinem Namen gerecht: Max steht für maximal – «weil wir wussten, dass er etwas ganz Grosses ist», so Museumsdirektor Hans-Jakob Siber.

Alles begann im Juni 1995. Forscher Ben Pabst leitete ein Ausgrabungsteam in Wyoming (USA), der eigenen Grabungsstelle des Sauriermuseums. «Wir gruben an einer Stelle, als uns plötzlich fiese Stechmücken heimsuchten», erzählt er. Das Team musste die Flucht ergreifen und einen neuen Ort suchen. «Ich hatte einige Zeit davor an einer anderen Stelle Knochensplitter entdeckt und erinnerte mich just in jenem Moment daran.» Das Team fuhr hin, begann zu graben und hielt noch am selben Tag einen riesigen Knochen in den Händen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.