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Wenn «Normale» und andere zusammen zur Schule gehen

Schule Seit zehn Jahren gilt im Kanton Zürich: integrieren statt separieren. Kinder mit Behinderungen oder speziellen Bedürfnissen werden in normalen Klassen unterrichtet. Zwei Fachfrauen erzählen von ihren Erfahrungen.

Kinder mit besonderen Bedürfnissen gehen heute meistens in die normale Schule und werden dort regelmässig von einer Heilpädagogin unterstützt.
Kinder mit besonderen Bedürfnissen gehen heute meistens in die normale Schule und werden dort regelmässig von einer Heilpädagogin unterstützt.
Keystone

Melanie ist ein sonniges Kind. Sie ist immer fröhlich, springt herum und singt. Ihre Mitschüler haben das Mädchen mit Trisomie 21 gern. In derselben Klasse ist auch Robin. Der Junge weist autistische Züge auf. Er kann gut arbeiten, wenn die Regeln klar sind und eine ruhige Atmosphäre herrscht. Manchmal aber regt er sich plötzlich furchtbar auf, ohne dass seine Kameraden verstehen wieso. Ramon dagegen spielt gern Fussball und liebt es, im Mittelpunkt zu stehen. Wegen seines Aufmerksamkeitsdefizits mit Hyperaktivität (ADHS) hat er jedoch Mühe, still zu sitzen und sich zu konzentrieren. Die Lehrerin muss stets ein Auge auf ihn haben.

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