Wetter

«Burglind» bringt Orkanböen und grosse Schäden

Sturm «Burglind» schüttelt die Region durch. In mehreren Gemeinden ist der Strom ausgefallen. Der Flug- und Fährbetrieb ist wegen der heftigen Böen beeinträchtigt.

Sturm «Burglind» hat am Mittwoch den Fährbetrieb auf dem Zürichsee zum Erliegen gebracht - auf spektakuläre Weise.
Video: Christian Dietz / Moritz Hager

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Die Kaltfront des Sturmtiefs mit Namen «Burglind» hat am Mittwochvormittag den Kanton Zürich überquert – und vielerorts für Verwüstungen gesorgt.

Gemäss den Wetterdiensten gab es in den tieferen Lagen des Kantons Zürich schwere Sturmböen, teilweise sogar Orkanböen. So wurden in Winterthur 105 km/h und am Flughafen Kloten 89 km/h gemessen. In Wädenswil gab es kurz nach dem Mittag sogar eine Orkanböe von 151 km/h – und zwar beim Durchzug eines Gewitters. Damit wurde an dieser Wetterstation ein neuer Rekord seit Messbeginn (1981) aufgestellt.

Noch wesentlich stärker war der Wind in den Berglagen: Auf dem Hörnli (1132 m) gab es Orkanböen von über 160 km/h.

Der Sturm hat in der Nordostschweiz verbreitet teils heftige Schäden angerichtet. Die Kantonspolizei Zürich erreichten über 230 Schadensmeldungen, in St. Gallen waren es knapp 200, in Schwyz 170. Verletzte gab es soweit bekannt keine.

Stromausfall: Mehrere tausend Haushalte betroffen

In der Region Zürichsee sorgte «Burglind» für einen grossflächigen Stromausfall: Mehrere Bäume stürzten auf zwei Hochspannungsleitungen der Axpo, so dass das Unterwerk Stäfa vom Strom abgeschnitten wurde.

Unterbrochen war die Leitung von Stäfa nach Aathal sowie jene von Stäfa nach Herrliberg, wie es bei der Axpo auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda hiess. Mehrere tausend Haushalte hatten deswegen seit halb zwölf Uhr keinen Strom mehr. Axpo-Fachleute waren im Einsatz, um den Schaden zu beheben. Die Reparaturarbeiten dauerten rund fünf Stunden. Bis zum späteren Nachmittag war die Stromversorgung überall wieder hergestellt.

Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, fiel in Zumikon ein Baum auf die Fahrleitung der Forchbahn, was zusammen mit dem Stromausfall in Stäfa zu Behinderungen im Bahnverkehr führte. Zeitweise mussten Busse eingesetzt werden.

Gemäss Augenzeugenberichten waren und sind diverse Strassen, die durch Waldgebiete am Pfannenstiel führen, wegen umgestürzter Bäume gesperrt.

Auch aus vielen Gemeinden am linken Zürichseeufer gibt es Meldungen zu umgestürzten Bäumen. So krachte unter anderem in Horgen ein Baum auf ein parkiertes Auto. Wie der Touring Club Schweiz (TCS) meldete, war die Hauptstrasse 4 zwischen Zürich-Süd und Adliswil wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Dasselbe gilt für die Kantonsstrasse zwischen Bonstetten und Adliswil.

Grössere Verkehrsbehinderung wegen des Sturms gab es gemäss Polizeiangaben zudem auf dem Hirzel, dem Albispass, auf der Seestrasse in Meilen, in Oetwil und Stäfa.

Flughafen: Maschinen müssen ausweichen

Auch die Strasse zwischen Dietlikon und Kloten war wegen des Sturms in beiden Richtungen gesperrt. Der Flugbetrieb am Flughafen Zürich-Kloten lief am frühen Morgen zunächst ohne Verspätungen an. Erfahrungsgemäss sorgen derart kräftige Weststürme aber vor allem bei Starts und Landungen für Probleme. Insgesamt wurden elf Flüge annulliert – teils auch wegen Sturmwarnungen an den Destinationen.

Über zehn Flugzeuge mussten durchstarten und sechs Maschinen landeten statt in Zürich anderswo. Eine Swissmaschine beispielsweise musste nach Mailand ausweichen. Durch die starken Böen wurde ausserdem ein parkiertes Flugzeug von Helvetic um 90 Grad gedreht - Schäden entstanden an der Maschine aber keine. Am Flughafen herrschte am Mittwochvormittag Alarmstufe 4 (von maximal 6).

Am Flughafen Zürich sorgte der Sturm für schwierige Bedingungen für die Piloten. Video: Michael Caplazi/Martin Liebrich

In der Region Winterthur gab es Meldungen über umgestürzte Bäume und sonstige Sturmschäden. Die Stadtpolizei Winterthur musste seit 9 Uhr 20 Mal ausrücken: Bauabschrankungen, Verkehrsschilder, Abfallcontainer oder andere Gegenstände fielen auf die Strasse, teilt die Stadtpolizei Winterthur mit. Rund ein halbes Dutzend Mal wurden aber auch kleinere oder grössere umgefallene Bäume gemeldet. In einzelnen Fällen wurden parkierte Autos beschädigt. Verletzt wurde niemand, heisst es in der Mitteilung der Stadtpolizei weiter.

Fähren konnten nicht anlegen

Pause machen mussten wegen des Sturms die Schiffe der Zürichsee-Fähren AG. Weil die Böen am rechten Seeufer am Mittwochmorgen und Mittag über 100 km/h erreichten, konnten die Fähren in Meilen nicht anlegen. Der Unterbruch dauerte mehr als eine Stunde. Im Verlauf des Nachmittages normalisierte sich die Situation bei abflauendem Wind wieder.

Der heftige Sturm führte ausserdem zum Ausfall einiger Lichtsignalanlagen auf dem ganzen Zürcher Kantonsgebiet.

Erhebliche Verkehrsbehinderungen

Hart getroffen von «Burglind» wurde vor allem die obere Zürichseeregion und die Oberseeregion.

Die Sturmwinde führten im öffentlichen Verkehr zu Einschränkungen und Streckenunterbrüchen. Besonders betroffen war die Südostbahn. Sowohl die Strecke über den Seedamm zwischen Pfäffikon und Rapperswil, als auch zwischen Wädenswil und Samstagern war gesperrt. Auf dem Seedamm wurde die Fahrleitung durch einen umstürzenden Baum heruntergerissen, in Wädenswil hatte der Sturm bei der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) einen Veloständer zerstört und auf die Bahngleise gewindet.

In beiden Fällen stellten Bahnersatzbusse die Verbindungen sicher. Die Bahnpendler mussten allerdings mit längeren Reisezeiten rechnen. Bei den SBB waren auf der Strecke zwischen Pfäffikon und Sargans mehrere Unterbrüche zu beklagen. Unter anderem wurden in Weesen Gegenstände in die Fahrleitung geweht.

Kurzzeitig gesperrt war auch die Autobahn A3 zwischen Wollerau und Pfäffikon sowie die A53 zwischen Reichenburg und Tuggen. Kein Vorwärtskommen gab es zeitweise auch auf der Hauptstrasse 8 zwischen Pfäffikon SZ und Rapperswil.

Die SBB meldete weitere Streckenunterbrüche im Kanton Zürich: Die Züge der S29 fielen zwischen Thalheim-Altikon und Etzwilen auf der Linie Winterthur - Stein am Rhein aus. Auch die Strecke Uitikon Waldegg und Uetliberg auf der Linie Zürich HB SZU - Uetliberg war unterbrochen.

Die SBB meldete ungewöhnlich viele Zugausfälle im Kanton Zürich. Screenshot sbb.ch/166

Schäden an Gebäuden am Obersee

In der Oberseeregion gab es Schäden an Gebäuden. An der Hochschule Rapperswil wehte der Sturm bei mehreren Gebäuden Dachelemente und Aufbauten für Klimaanlagen oder Heizungen davon. Glücklicherweise wurde von den herunterfallenden Teilen keine Personen getroffen. «Wir haben aber unsere Mitarbeitenden zur Sicherheit per Lautsprecherdurchsage aufgefordert, die Gebäude nicht zu verlassen, bis die Ein- und Ausgänge gesichert sind», erklärt Mediensprecherin Eva Tschudi. Da die Gebäude der Hochschule auch unterirdisch miteinander verbunden sind, konnten die Betroffenen auf sicherem Weg an ihr Ziel gelangen. Wie hoch der Sachschaden ist, konnte die HSR gestern noch nicht abschätzen.

Schwer beschädigt wurde auch die Jachtwerft Pedrazzini in Bäch. Wie die Besitzer auf Anfrage bestätigen, wurde das halbe Dach der Werft vom Sturm weggewindet. Wie hoch der Schaden ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden.

Unwetterwarnungen des Bundes und der Behörden

Der Wetterdienst des Bundes, MeteoSchweiz, hatte für Mittwoch für weite Teile der Schweiz eine Sturmwarnung der Gefahrenstufe 3 («erheblich») herausgegeben. Die Skala ist 5-stufig und reicht von «keine oder geringe Gefahr» bis zu «sehr grosse Gefahr». Laut MeteoSchweiz musste auf der Alpennordseite im Verlauf des Tages und auf den Alpengipfeln mit Sturmwinden und gar Orkanböen gerechnet werden.

Meteorologisch gilt in der Schweiz der Wert von 90 km/h als kritisch. Das bedeutet: Treten im Flachland verbreitet Böen über 90 km/h auf, ist mit Schäden an Infrastruktur und Vegetation zu rechnen.

Die Kaltfront des Sturmtiefs «Burglind» überquert am Vormittag den Kanton Zürich. In der Region wurden Böen bis zu 110 km/h gemessen. Der Wind liess Bäume und Fahnen richtig durchschütteln, wie hier in Seuzach. Video: jb

Spass am Sturm hatten am Morgen diese Kitesurfer bei Männedorf. (huy/mst/far/sda)

Erstellt: 04.01.2018, 11:06 Uhr

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Sturm

Verletzte in Basel und Bern

Das neue Jahr begann auch in der Region Basel mit Getöse: Heftige Sturmwinde mit starken Böen - auf der Chrischona ob Bettingen BS bis 162 km/h - sowie vor Mittag auch Blitz und Donner richteten am Morgen zahlreiche kleinere Sachschäden an. Sie sorgten auch für einige kleinere Stromunterbrüche, so etwa in Riehen BS am Schlipfweg.

Mitten in Saint-Louis (F) vor den Toren von Basel brachen Mauerstücke ab und trafen auf dem Trottoir der Rue de Bâle eine Fussgängerin. Gemäss der Préfecture du Haut-Rhin wurde die Frau mit schweren Verletzungen hospitalisiert. Im Kandertal im südbadischen Landkreis Lörrach (D) verletzte Fallholz einen Motorradfahrer leicht.

Sechsstellige Sachschäden

Die Sachschäden summierten sich allein im Baselbiet schon Mitte Mittwochnachmittag auf 570'000 Franken, wie die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung mitteilte. Diese rechnet mit weiteren Schadensmeldungen in den kommenden Tagen.

Dem öffentlichen Verkehr machte der Sturm ebenfalls zu schaffen: Bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) stürzten an drei Orten Bäume und Gegenstände auf Fahrleitungen und sorgten für kurze Unterbrüche. Betroffen war neben dem Bruderholz und dem Claraplatz auch der neue Streckenabschnitt nach Saint-Louis (F).
Auch die Tramlinie der Baselland Transport (BLT) nach Leymen (F) war einige Stunden unterbrochen; Ersatzbusse fuhren. Diverse Buslinien in der Stadt Basel und auch der Region mussten zudem wegen zahlreicher temporär gesperrter Strassen umgeleitet werden.

Elsässer Züge gestoppt

Die französische Staatsbahn SNCF stellte im Lauf des Morgens im Elsass Stück für Stück den Bahnbetrieb ein und nahm ihn erst am Nachmittag wieder auf. Entsprechend war dort der Strassenverkehr noch mehr beeinträchtigt, den ohnehin schon Fallholz ausbremste. Auch die Zollfreie Strasse bei Weil am Rhein (D) war zeitweise zu.

Der EuroAirport Basel-Mülhausen verzeichnete bei insgesamt 170 planmässigen Starts und Landungen am Mittwoch 15 gestrichene und fünf umgeleitete Flüge; zudem kehrten zwei Maschinen zum Startort zurück anstatt zu landen. Die französischen Luftfahrtsbehörden stoppten zeitweise den Betrieb, damit sich aus dem Flugplan verwehte Flüge nicht zu einem gefährlichen Stau am Himmel kumulierten.

Derweil lupfte der Sturm auf dem privaten Teil des Flughafenareals ein Hangardach. Verletzt wurde dabei laut Préfecture niemand. In Basel fielen Ziegel von einigen Hausdächern und Blumentöpfe von Fensterbänken und Balkonbrüstungen; zudem wurden mehrere Bauabschrankungen umgerissen.


Strassen blockiert

Im Baselbiet waren die Ordnungskräfte mit diversen umgestürzten Bäumen beschäftigt, die teils Strassen blockierten. Zudem wurden einzelne abgedeckte Dächer gemeldet. Betroffen war das ganze Kantonsgebiet, schwergewichtig das Laufental und das Oberbaselbiet. Zwischen Gelterkinden und Rünenberg demolierte ein umstürzender Baum ein Feuerwehrfahrzeug.

Im Übrigen wirbelte der Sturm die am Mittwoch in einigen Basler Quartieren angesetzte Altpapiersammlung durcheinander. Die Nachreinigung mit Strassenwischern werde diesmal wohl Tage dauern, hiess es bei der Stadtreinigung. Von Verletzten ist in beiden Basel nichts bekannt.

Der Sturm war überdies begleitet von teils starken Niederschlägen. Entsprechend schwollen manche Fliessgewässer an, darunter etwa die Wiese. Am Freitag um Mittag dürfte der Rheinpegel seinen höchsten Stand erreichen und könnte bereits in der Nacht davor eine Limite für eine Sperrung der Rheinschifffahrt übertreffen.

Die Behörden beider Basel raten indes weiterhin der Bevölkerung, Wälder und Waldränder zu meiden. Insbesondere drohe bei umgestürzten Bäumen Gefahr durch weiteres Fallholz. Aufräumarbeiten seien frühestens ab Montag möglich.

Zehn Verletzte in Bern

Auch dem Kanton Bern hat der Sturm einen turbulenten Mittwoch beschert. Zehn Menschen wurden verletzt, acht davon bei einem Bahnunfall an der Lenk. Kantonsweit war der Verkehr beeinträchtigt. Die Polizei nahm über 700 Schadensmeldungen entgegen.

Acht Passagiere einer Golden-Pass-Komposition der Montreux-Berner Oberland-Bahn (MOB) wurden im Simmental verletzt, die meisten von ihnen leicht. Eine starke Windböe hatte den Triebwagen aus den Geleisen gehoben.
In Worb bei Bern wurde ein Auto von einem umstürzenden Baum getroffen. Der Lenker sowie ein mitfahrendes Kind wurden leicht verletzt ins Spital gebracht.

Wie hoch der durch «Burglind» verursachte Sachschaden ist, wird sich zeigen. Allein im Berner Tierpark Dählhölzli wird er auf etwa 100'000 Franken geschätzt: Zwei Dutzend Buchen wurden gefällt und mehrere Zäune beschädigt. Ob Tiere entweichen konnten, ist unklar.

Kantonsweit hielt der Sturm die Einsatzkräfte auf Trab, weil Bäume umstürzten, Dächer beschädigt und Gegenstände weggeweht wurden. Allein die Berufsfeuerwehr Bern rückte rund 100 Mal aus. Sie räumte Bäume und Äste von den Strassen, sicherte Baugerüste, verankerte lose Abdeckungen und entfernte Weihnachtsdekorationen.

Auch die Spezialisten der Bernischen Kraftwerke hatten alle Hände voll zu tun. Vorübergehend waren 14'000 Haushalte im Versorgungsgebiet der BKW ohne Strom.


Weihnachtstanne vom Winde verweht

Glimpflich ging ein Zwischenfall beim Bahnhof Bern aus. Polizei und Strasseninspektorat konnten den Bahnhofplatz gerade noch rechtzeitig absperren, ehe die 13 Meter hohe Weihnachtstanne zu Boden krachte. Verletzt wurde niemand.

Bahnkunden mussten sich vielerorts in Geduld üben. Der Schiffsverkehr auf dem Thunersee wurde ganz eingestellt, auch die Bergbahn aufs Jungfraujoch war nicht mehr in Betrieb.

Die Hotelgäste auf der Kleinen Scheidegg kamen dadurch in den Genuss einer unfreiwilligen Ferienverlängerung. Wer dringend abreisen musste, konnte allerdings auf die Dienste eines Schneeräum-Zugs der Jungfraubahnen zählen. (sda)

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