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Eine Panne zu viel: Swiss überprüft Bombardier-Jets

Nach einer weiteren Triebwerks-Panne innert kurzer Zeit reagiert die Fluggesellschaft Swiss: Die CS300 und CS100 flogen am Dienstag verspätet oder gar nicht.

Die CS300 gehört erst seit etwas mehr als zwei Jahren zur Swiss-Flotte.
Die CS300 gehört erst seit etwas mehr als zwei Jahren zur Swiss-Flotte.
Keystone

Auf dem Flug von London nach Genf traten am Dienstagmorgen bei einem Bombardier CS300 der Swiss erneut Triebwerksprobleme auf. Die Maschine musste in Paris statt Genf runter, wie Stefan Vasic, Sprecher der Swiss, auf Anfrage bestätigte. «Für die Gäste von Flug LX359 sowie die Besatzungsmitglieder hat zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden», erklärte er weiter, die Landung am Flughafen Charles de Gaulle sei völlig ereignislos erfolgt.

Sämtliche Triebwerke werden überprüft

Dieser Vorfall ist bereits der dritte ähnlicher Art. Die Swiss zog nun Konsequenzen und stoppte oder verzögerte Abflüge mit Bombardier-Jets. «Aufgrund des erneuten Vorfalles mit einem C Series/A220 Triebwerk von Pratt & Whitney hat sich die Swiss entschieden, eine Triebwerksüberprüfung der C Series/A220-Flotte durchzuführen», erklärt Vasic. Aus diesem Grund wurden ab Dienstagmittag sämtliche Swiss-Maschinen des Typs A220 einer umfassenden Inspektion unterzogen.

«Wir werden alles dafür tun, den Flugbetrieb unserer C Series Flotte schnellstmöglich wieder zu normalisieren und weiterhin einen sicheren Flugbetrieb gewährleisten zu können.»

Stefan Vasic, Mediensprecher Swiss

Dies führte zu einer spürbaren Einschränkung des Swiss-Flugbetriebs, da zahlreiche Flüge annulliert werden müssen und mussten. Im Weiteren betont der Swiss-Sprecher, dass man diese Vorfälle sehr ernst nehme. Die Sicherheit von Passagieren und Crew stünde zuoberst und man werde alles dafür tun, den Flugbetrieb schnellstmöglich wieder zu normalisieren.

US-Luftfahrtbehörde gab Warnung heraus

Ende Juli musste eine Swiss-Maschine vom Typ Bombardier CS 300 in Paris wegen eines brennenden Triebwerks notlanden. Zuvor gab es ähnliche Vorfälle. Dies rief sogar die Luftfahrtbehörde der USA (FAA) auf den Plan. Diese gab am 26. September eine Lufttüchtigkeitsanweisung heraus, die zusätzliche Checks der Triebwerke von General Electric verlangte, wie Aerotelegraph berichtete.

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