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Taxi statt Dienstwagen für Zürcher Stadträte

Der Zürcher Stadtrat trennt sich von seinen beiden Dienstlimousinen. Die Stadträtinnen und Stadträte, die Stadtschreiberin und der Rechtskonsulent sollen in Zukunft bei Bedarf ein Taxi benutzen.

Befördern künftig auch vermehrt Zürcher Stadträte: Taxis in der Limmatstadt.
Befördern künftig auch vermehrt Zürcher Stadträte: Taxis in der Limmatstadt.
Keystone

Bisher standen bei der Zentralwerkstätte der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) in Zürich-Altstetten zwei Limousinen auf Abruf bereit. Speziell ausgebildete VBZ-Chauffeure fuhren die Amtsträger jeweils an die von ihnen gewünschten Orten. Die Verkehrsbetriebe wurden für ihren Dienst vom Stadtrat entschädigt.

Damit ist Ende Jahr Schluss, wie ein am Donnerstag veröffentlichter und von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz verbreiteter Stadtratsbeschluss zeigt. Die beiden Fahrzeuge werden ausser Verkehr gesetzt und verkauft, die Parkplätze vermietet.

Die Regelung mit der VBZ habe sich grundsätzlich zwar bewährt, schreibt der Stadtrat. Die Nachfrage nach den Dienstwagen sei seit Jahren aber rückläufig. Deshalb sind auch die durchschnittlichen Kosten pro Fahrt stark angestiegen.

Fahrten sind teurer geworden

Im Jahr 2008 etwa wurden 90 Fahrten durchgeführt. Im vergangenen Jahr waren es noch 28 Fahrten. Die durchschnittlichen Kosten pro Fahrt betrugen vor sieben Jahren noch 942 Franken. Bis im vergangenen Jahr erhöhten sie sich auf 1514 Franken. 2014 betrugen die jährlichen Kosten für den Dienstwagenbetrieb 45'800 Franken.

Deshalb habe der Stadtrat entschieden, den Dienstwagenbetrieb durch die VBZ aufzuheben, heisst es im Beschluss. Der Fahrdienst soll neu bei der Stadtkanzlei angesiedelt werden. Diese soll künftig für die Stadträte bei Bedarf ein Taxi bestellen. Für repräsentative Anlässe soll ein privater Limousinendienst bestellt werden.

SDA/mst

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