Kloten

Tenüs gehen weg wie warme Brezen

Als die Spieler des EHC Kloten am letzten Samstag im Lederhosentenü gegen Servette Genf aufliefen, traute so mancher Hockeyfan seinen Augen kaum. Die Aktion scheint aber auf und neben dem Eis ein Volltreffer gewesen zu sein.

Die Klotener im Lederhosentenü: Goalie Martin Gerber (rechts), Roman Schlagenhauf (vorne) und Lukas Stoop (hinten).

Die Klotener im Lederhosentenü: Goalie Martin Gerber (rechts), Roman Schlagenhauf (vorne) und Lukas Stoop (hinten). Bild: Keystone

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«Von mir gibt es dafür schon mal zwei Strafminuten», richtete der Sportkommentator von SRF in seinem Spielbericht zum Spiel Kloten gegen Servette und bezog sich damit auf das auffällige Tenü der Klotener. Anlass hierfür war die Oktoberfest-Stimmung in der Swissarena: Bei der Konsumation des ersten Getränks im Stadion schenkte der EHC Kloten den Matchbesuchern eine Brezen gratis dazu.

Natürlich auch im Angebot der Gastronomie: Weisswürste und Weissbier.Aber zurück zu den Trikots. Was den Spielern möglicherweise keine grosse Freude bereitete, löste bei den Fans offenbar Begeisterung aus. Die speziellen Trikots konnten ab dem 22. Oktober und noch bis zum 1. November auf der Online-Auktions-Plattform Ricardo.ch ersteigert werden. Wer bereit war, 380 Franken für ein getragenes Trikot hinzublättern, brauchte erst gar nicht zu bieten, sondern konnte sich das Objekt der Begierde gleich sofort unter den Nagel reissen.

Und tatsächlich, am Freitag um 15 Uhr, waren gerade mal noch sechs der insgesamt 30 Trikots auf dem Portal ausgeschrieben – alle anderen Lederhosentenüs hatten einen Abnehmer gefunden.

Erlös geht an Nachwuchsabteilung

Dass die Spieler des EHC Kloten anfangs Dezember im Klauskleid auflaufen, ist augeschlossen. Weitere Aktionen dieser Art seien derzeit nämlich nicht geplant, sagt Mike Schälchli, Leiter Marketing & Kommunikation, aber «wir sind mit dieser Aktion wieder einen Schritt näher zu den Fans gerückt». Laut Schälchi gab es aus Fan-Kreisen kaum ein kritisches Wort zu der Oktoberfest-Aktion. Was durch die grossartig laufende Auktions-Aktion durchaus unterstrichen wird.

Der Erlös der verkauften Tenüs geht vollumfänglich an die Nachwuchsabteilung. Wenigstens diesbezüglich bestehen keine zwei Meinungen: Eine gute Sache. Gemäss Schächli dürften so bis zum Ende der Auktion am 1. November über 10 000 Franken zusammengekommen sein.

Erstellt: 28.10.2016, 16:27 Uhr

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