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Unruhige Personalsituation bei den Zürcher KESB

Bei den Zürcher Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden KESB ist die Fluktuation im vergangenen Jahr gestiegen. Schwierige Fälle und die andauernde Kritik an den KESB machen den Angestellten zu schaffen, wie ein Bericht des kantonalen Gemeindeamtes zeigt.

Die Belastung der Mitarbeiter führt offenbar beim KESB-Personal zu einer hohen Fluktuationsrate.
Die Belastung der Mitarbeiter führt offenbar beim KESB-Personal zu einer hohen Fluktuationsrate.
Keystone

Die Fluktuationsrate beim KESB-Personal bewege sich zwar noch nicht im kritischen Bereich, teilte das Gemeindeamt am Freitag mit. Sie dürfe aber nicht weiter zunehmen. Eine stabile Zusammensetzung sei massgebend für die fachlich gut abgestützte und effiziente Aufgabenerfüllung.

Stellenaufstockungen und verbesserte Abläufe hätten zwar dazu geführt, dass sich die effektive Belastung der einzelnen Mitarbeitenden verringert habe. Zu berücksichtigen sei jedoch auch die «gefühlte Belastung».

Oft seien die Fälle komplex, und auch die andauernde öffentliche Kritik an der Arbeit der KESB sei eine Belastung. Bei einigen der 13 KESB seien die Bedingungen deshalb nach wie vor schwierig.

Stabile Fallzahlen

In fachlicher Hinsicht beurteilt das Gemeindeamt die Arbeit der KESB als positiv. Die Anzahl Personen, die im vergangenen Jahr von einer Kindes- und Erwachsenenschutz betroffen waren, blieb stabil. Sie nahm etwa im gleichen Ausmass zu wie die Bevölkerung.

SDA/mcp

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