Zum Hauptinhalt springen

Uri gehört nun bald zu Zürich

Uri möchte der «Greater Zurich Area» beitreten. Das mutet im ersten Moment exotisch an. Allgemein ist das Förderungsnetzwerk auf den ersten Blick zerstückelt – auf den zweiten jedoch naheliegend.

Zwei Wahrzeichen aus unterschiedlichen Zeiten und Standorten: Uri will zu «Greater Zurich» gehören.
Zwei Wahrzeichen aus unterschiedlichen Zeiten und Standorten: Uri will zu «Greater Zurich» gehören.
Marc Dahinden

Die «Greater Zurich Area», das sind: Zürich, Schaffhausen, Zug, Schwyz, Glarus und Graubünden. Das macht doch keinen Sinn, denkt man zuerst. Zumindest geografisch. Die Zusammensetzung der Organisation, die sich im Ausland um die Standortförderung des Grossraums Zürich kümmert, erinnert an ein unvollständiges Puzzle, das auf dem Flohmarkt ­gekauft wurde. Und nun noch Uri. Zumindest wenn es nach den Urnern geht: Der Kanton überraschte jüngst mit der Mitteilung, ein Gesuch um Aufnahme auf den 1. Januar 2016 stellen zu wollen. «Der Beitritt soll eine verstärkte Wahrnehmung von Uri bei ausländischen Ansiedlungsinteressenten und Investoren bringen», schreibt die Urner Regierung in einer Mitteilung und wirbt: «Die Qualitäten des Wirtschaftsstandorts Uri bilden eine gute Ergänzung.» Dazu gehört laut Emil ­Kälin von der Volkswirtschafts­direktion die Lage am Gotthard. «Wir sind die erste deutschsprachige Station auf der Nord-Süd-Achse, der erste Stützpunkt nördlich des Alpenkammes.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.