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Vom Passantinnenhaus zum Hotel

Vor 50 Jahren eröffnete der Mädchenschutzverein das Foyer Hottingen für Frauen, die allein in die Stadt zogen. Noch heute hat das 2-Stern-Hotel einen sozialen Auftrag.

Das Haus an der Hottingerstrasse 31 steht heute nicht mehr nur Frauen offen.
Das Haus an der Hottingerstrasse 31 steht heute nicht mehr nur Frauen offen.
David Baer

Manchmal sei es eine Gratwanderung, den Bedürfnissen der verschiedenen Gäste im Hotel Hottingen zu entsprechen, sagt Hoteldirektor Roger Giger. In den 32 Zimmern übernachten nicht nur Geschäftsreisende, Städtetouristen und Theaterbesucher, sondern auch Menschen, die in eine Notlage geraten sind und vorübergehend eine günstige Unterkunft brauchen. Etwa eine Frau, die von häuslicher Gewalt betroffen ist und zuvor im Frauenhaus lebte, oder ein Mann, der aus einer psychiatrischen Klinik kommt und auf Jobsuche ist. Aber auch Obdachlose oder Eltern, deren Kinder im Spital behandelt werden, und Auslandschweizer, die nach Zürich zurückkehren und auf Wohnungssuche sind.

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