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Vorerst kein Geld für Seeuferweg

Die Regierung will nicht wie geplant ab 2017 Geld für Seeuferwege bereitstellen. Die Befürworter sind empört und drohen mit rechtlichen Schritten.

Der Regierungsrat will gemäss einem Bericht kein Geld für den Bau von Uferwegen am Zürichsee frei machen. Das sorgt für Verwirrung – bei Gegnern wie Befürwortern.
Der Regierungsrat will gemäss einem Bericht kein Geld für den Bau von Uferwegen am Zürichsee frei machen. Das sorgt für Verwirrung – bei Gegnern wie Befürwortern.
Keystone

Es war ein Neustart für den Seeuferweg: Am 5. April teilte die Volkswirtschaftsdirektion mit, der Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Volksinitiative «Zürisee für alli» sei in Kraft getreten. Damit einhergehend erhielt der Kanton den Auftrag, jährlich min­destens 6 Millionen für den Bau von Uferwegen bereitzustellen. Mindestens zwei Drittel davon sind für den Bau des Zürichsee-Uferwegs einzusetzen. Am Don­ners­tag nun sorgte der Regierungsrat mit einer Zwei-Satz-Stellungnahme für Erstaunen. Es sei nicht sinnvoll, für den See­ufer­weg im konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) Geld einzuplanen, liess er in seinem Bericht verlauten. In Anbetracht der einschränkenden Vorgaben aus der Leistungsüberprüfung 2016 lehne er die Umsetzung der Seeuferweg-Erklärung zum KEF deshalb ab. Der Kantonsrat hatte deren Überweisung im Januar mit 109 zu 48 Stimmen zugestimmt. Gegen den Willen der Exekutive.

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