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Wer am Podium in Winterthur überraschte, langweilte und störte

Fünf Kandidatinnen und Kandidaten wollen den beiden bisherigen Zürcher Ständeräten Daniel Jositsch (SP) und Ruedi Noser (FDP) ihre Sitze streitig machen. Am Dienstagabend trafen die Kandidierenden in einer Podiumsdiskussion in der Alten Kaserne in Winterthur aufeinander.

Moderatorin Katrin Hug (SRF), Daniel Jositsch (SP), Marionna Schlatter (Grüne), Nicole Barandun (CVP), Moderator Benjamin Geiger (ZRZ), Nik Gugger (EVP), Ruedi Noser (FDP), Roger Köppel (SVP) und Tiana Angelina Moser (GLP).
Moderatorin Katrin Hug (SRF), Daniel Jositsch (SP), Marionna Schlatter (Grüne), Nicole Barandun (CVP), Moderator Benjamin Geiger (ZRZ), Nik Gugger (EVP), Ruedi Noser (FDP), Roger Köppel (SVP) und Tiana Angelina Moser (GLP).
Marc Dahinden

Dass amtierende Ständeräte abgewählt werden, kommt selten vor. Trotzdem ist die Konkurrenz für die beiden Bisherigen im Kanton Zürich gross: Drei Frauen und zwei Männer treten bei den Wahlen am 20. Oktober gegen sie an. Daniel Jositsch (SP) und Ruedi Noser (FDP) scheinen dem Wahltermin aber mit Gelassenheit entgegen zu sehen, zumindest war keinerlei Nervosität oder Unsicherheit erkennbar an der Podiumsdiskussion in Winterthur. Unter den fünf Herausfordern gib es durchaus valable Kandidaturen: Marionna Schlatter (Grüne) und Tiana Angelina Moser (GLP) haben Rückenwind durch die seit Monaten anhaltende Klimadebatte. Roger Köppel (SVP) kann aus der aktuellen politischen Grosswetterlage zwar keinen Vorteil ziehen, greift die beiden Bisherigen dafür umso eifriger an und versucht sich als Alternative aufzubauen. Deutlich schwieriger haben es Nicole Barandun (CVP) und Nik Gugger (EVP). Sie treten mit kleineren Parteien im Rücken an, denen die grossen Themen des Wahljahres ebenfalls keinen speziellen Vorteil verschaffen.

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