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Zwischenfall mit Heissluftballon wird untersucht

Eigentlich sollte die Beinahe-Kollision zwischen einem Passagierflieger und einem Heissluftballon nicht untersucht werden. Nun haben die Unfallexperten ihre Meinung geändert.

Ein Heissluftballon flog anfangs Juni gefährlich nahe an einem Passagierflugzeug vorbei.
Ein Heissluftballon flog anfangs Juni gefährlich nahe an einem Passagierflugzeug vorbei.

Am 3. Juni kamen sich drei Heissluftballons und ein Jumbolino der Swiss in der Nähe des Flughafens gefährlich nahe. Wie der «Tages-Anzeiger» schreibt, war der Passagierflieger im Landeanflug auf die Piste 28, als einer der Ballone ohne Erlaubnis der Flugsicherung Skyguide in den von ihr kontrollierten Luftraum eindrang. Vertikal waren das Flugzeug und der Ballon nur gerade 80 Meter, horizontal 700 Meter getrennt. Das Kollisionswarnsystem des Jumbolino warnte die Piloten, die daraufhin der Ballongruppe auswichen.

Obwohl es sich beim Zwischenfall um eine sogenant «gefährliche Annäherung» handelt, entschied sich die Unfalluntersuchungsstelle Sust, den Fall nicht weiter zu untersuchen. Gemäss dem «Tages-Anzeiger» haben die Unfallexperten ihre Meinung nun jedoch geändert. Die Sust habe den Fall in einer ersten Phase nicht zutreffend beurteilt, sagt Daniel Knecht, Leiter des Untersuchungsdienstes. Der Irrtum sei nun jedoch bemerkt worden und der Fall werde nochmals geprüft.

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