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Abstimmung in Winterthur«Überteuert und einseitig»: Die SVP sagt Nein zur Busbrücke

Die SVP der Stadt Winterthur hat die Nein-Parole zur Querung Grüze beschlossen. Das Projekt lasse das Auto links liegen und ziehe hohe Folgekosten nach sich. Derweil reiht sich die GLP unter die Befürworter ein.

So könnte der Platz auf der Brücke beim Bahnhof Grüze ab 2022 aussehen. Am 29. November bestimmt das Volk über den 59,4-Millionen-Kredit.
So könnte der Platz auf der Brücke beim Bahnhof Grüze ab 2022 aussehen. Am 29. November bestimmt das Volk über den 59,4-Millionen-Kredit.
Visualisierung: PD

Am Dienstag stellten gleich drei Mitglieder des Stadtrats die Abstimmungsvorlage zur Querung Grüze vor und betonten die Wichtigkeit des Projekts. Und auch bei der Behandlung im Gemeinderat fand der Kredit von 59,4 Millionen Franken für die neue Busbrücke eine satte Mehrheit von 48 zu 5 Stimmen. Jetzt regt sich aber doch noch Widerspruch gegen den Bau. Die SVP der Stadt Winterthur beschloss an ihrer Versammlung vom Mittwoch die Nein-Parole für die Volksabstimmung vom 29. November. «Für die SVP überwiegen bei diesem Projekt die negativen Punkte, speziell die ungeklärten Fragen sowie die hohen Kosten», begründet die Partei in einem Communiqué.

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