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Dieses Mal in der Nähe von ThunWieder Brandanschlag auf 5G-Antenne im Kanton Bern

Erpresser haben es offensichtlich auf Mobilfunkantennen abgesehen.
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4 Kommentare
    Sacha Meier

    Solche Brandanschläge sind nun einmal Ausdruck der Urangst das modernen, rückaufgeklärten homo consumericus vor dem horrenden Strahlentod. Auch wenn die Tat nicht zu billigen ist, ist die Motivation dahinter nachvollziehbar: Wie soll in einer postindustriellen, MINT-analphabetisierten Zivilisation der Bürger und Konsument ahnen, ob es einen Unterschied zwischen der radioaktiven Strahlung aus gespaltenem Plutionium-239 und einer 5G-Mobilfunkantenne gibt? Selbst in meiner Umgebung spüre ich immer wieder das Unbehagen, wenn etwa eine Bekannte auf einer Velotour meint, wir sollten «nicht hier» Pause machen - weil da eine Mobilfunkantenne steht. Und fast schon unauslöschlich verbreitet ist der Irrglaube, dass die akkumulierte Menge von Mobilfunkstrahlung die Erbgut-Schädlichkeit erhöhe - wie beim Röntgen. Da kann ich noch lange erzählen, dass es dafür ionisierende Strahlung braucht, dessen Energie E=h·f die chemische Bindungsenergie in der DNS übersteigt, und, dass das erst bei UVB-Licht der Fall ist. Weil Mobilfunkantennen nun einmal komplexe Anlagen mit dicken Kabeln sind, die auch noch gefährlich aussehen, müssen die Mobilfunkbetreiber eben mehr Geld in die Tarnung stecken - wie in den USA, wo Anschläge auf Antennen- und Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen wegen der Fluorierung des Trinkwassers an der Tagesordnung sind.