Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen
Werbung
Weiter nach der Werbung

Ungenaue Meinungsumfragen Und wieder lagen die Demoskopen daneben

Konnte die Massen entgegen den Erwartungen nicht mobilisieren: Joe Biden mit seiner Frau Jill nach der Wahl.
Weiter nach der Werbung
Weiter nach der Werbung

Fünfmal in Folge Kopf oben

Trump-Anhänger sind in den Umfragen systematisch unterrepräsentiert.

Die Demoskopen hatten ihr den Wahlsieg prophezeit: Hillary Clinton gesteht 2016 begleitet von ihrem Mann Bill die Niederlage ein.

Auch die Exit-Polls sind fehleranfällig

Biden hat es nicht geschafft, eine grosse Wählerwanderung zu bewirken, er konnte die Massen nicht begeistern.

45 Kommentare
Sortieren nach:
    Adrian Hofstetter

    Es gibt mehrere Faktoren, meiner Ansicht.

    Erstens ist die Methodologie, welche alle Institute verwenden, intransparent und fehleranfällig. Erst mal werden Leute befragt und ein paar demographische Merkmale festgehalten. Danach aber wird modelliert, um das Umfrageergebnis, das ermittelt wurde, zu korrigieren auf die Demographie, die voraussichtlich wählen geht. Und da liegt das Hauptproblem: viele Junge, die bereit sind, an einer Umfrage teilzunehmen, sind am Schluss wahrscheinlich zu Hause geblieben oder haben sich nicht die Mühe gemacht, die Unterlagen für eine Briefwahl zu bestellen.

    Die Modellierung, wer denn überhaupt an die Urne geht (oder den Wahlzettel einschickt) wird nicht offengelegt und ist ein Blick in die Zauberkugel. Es wäre wohl besser, die Stichprobe zu erhöhen und nur das reine Umfrageergebnis zu publizieren; ohne irgendwelche windigen Modellierungen.

    Zweitens hat sich schon in den Vorwahlen abgezeichnet, dass Trump ein Problem bei Latinos hat. Er hat viel zuwenig unternommen, das zu korrigieren. Dazu hätte er auch differenziert einzelne Gruppen ansprechen müssen; Kubaner in FL ticken anders als Mexikaner in Arizona.

    Drittens war Trumps Propaganda-Maschine zum bevorstehenden Wahlbetrug sehr erfolgreich und hat wohl noch viele Leute in letzter Minute mobilisiert.