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Grossevents bleiben verboten«Unglaublich traurig»: Das definitive Aus für die Musikfestwochen

Nach dem Entscheid des Bundesrats ist klar: Dieses Jahr gibt es keine Sommerkonzerte in der Steibi.

Voller wirds in der Steibi diesen August wohl nicht. Archivfoto: Heinz Diener
Voller wirds in der Steibi diesen August wohl nicht. Archivfoto: Heinz Diener

Bis zuletzt hatte das Musikfestwochen-Team an der 45. Ausgabe des Festivals festgehalten – von sich aus wollte man den Event verständlicherweise nicht abblasen. Nun hat der Bundesrat Klarheit geschaffen und Grossevents bis Ende August untersagt. Und nach der Fasnacht, den Afro-Pfingsten und dem Albani-Fest gibt es nun also auch kein Festival in der Steibi.

«Unglaublich traurig» sei man darüber, schreiben die Macherinnen und Macher in einer Mitteilung. «Wie gerne hätten wir auch in diesem Sommer die Musik und die Liebe für sie gemeinsam mit euch in der Winterthurer Altstadt gefeiert.»

Rückerstattung möglich

Doch auch wenn «das Schicksal in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung» gemacht habe, blicke man weiterhin positiv in die Zukunft. «Wir freuen uns bereits jetzt auf das Festival im kommenden Jahr.»

Am Freitag wollen die Verantwortlichen Details bekannt geben zur Rückerstattung von bereits gekauften Tickets. Und einen Tipp liefern sie noch mit: «Stellt fürs ultimative Steibi-Feeling ein Planschbecken auf den Balkon, dreht die Boxen auf, spielt unsere Spotify-Playlist 2020 rauf und runter, klickt euch auf unserer Webseite durch die Fotogalerien und die History der vergangenen Festivals.»

2 Kommentare
    John Deere

    Die Absage der Musikfestwochen ist logisch, wurden doch auch Festivals mit echten Headlinern abgesagt, nicht nur mit solchen zweitklassigen, billigen Acts wie sie fuer Winterthur im Hauptprogramm vorgesehen waren. Man plane jetzt schon fuer naechstes Jahr, aber hoffentlich richtig, mit Hauptacts, welche den Namen Headliner auch verdienen und nicht nur dem Musik-Geschmack der Organisatoren entsprechen. N.B. Headliner zu buchen ist derzeit guenstig, sollte aber schnell gemacht werden und dies mit “wasserdichten Vertraegen” mit happigen Penalties bei Nichterscheinen, was ja in letzter Zeit oefters hier geschehen ist, zum Aerger des zahlenden Publikums. Es gibt viel zu tun, packt es an!