Zum Hauptinhalt springen

Armee reagiert auf Corona-LageUrlaubssperre für Rekruten

Bis Ende Oktober müssen die Rekruten der Schweizer Armee in den Kasernen bleiben, damit nicht auf den letzten Drücker noch Infektionen eingeschleppt werden.

Vorerst wird es nichts mehr mit Nach-Hause-Gehen: Rekruten der Schweizer Armee beim Antreten.
Vorerst wird es nichts mehr mit Nach-Hause-Gehen: Rekruten der Schweizer Armee beim Antreten.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Für die letzten beiden Wochen ihrer RS müssen die Rekruten auf den Urlaub verzichten. Die Armee will nicht, dass auf den letzten Drücker noch Infektionen mit dem Coronavirus eingeschleppt werden. Wiederholungskurse sind von der Urlaubssperre nicht betroffen.

Die Urlaubssperre für die Rekrutinnen und Rekruten gilt bis Ende Oktober, wie Armeesprecher Daniel Reist am Mittwoch eine Meldung des Onlineportals blick.ch bestätigte. In der Armee gibt es nach Angaben Reists derzeit 24 Fälle einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

Alle diese Fälle seien aus dem Urlaub eingeschleppt worden. Innerhalb des Militärs selbst sei es zu keinen Ansteckungen gekommen. Die Armee wolle nun nicht Gefahr laufen, dass sich das ändert und die Rekrutenschulen ordnungsgemäss abschliessen, erklärte der Sprecher.

SDA

18 Kommentare
    Per Holund

    Einlast sie doch. Die RS dauert ja nicht mehr lange. Die letzen Wochen der RS sind so oder so nur Rumhocken und Warten.