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Kriminalität in WinterthurVandalen wollten Billettautomat in Wülflingen knacken

Ein Leserreporter beobachtete in der Nacht auf Donnerstag vier Gestalten, die sich am Automaten des Quartierbahnhofs zu schaffen machten. Sie flüchteten auf zwei Velos.

Der Automat am Bahnhof Wülflingen war am Donnerstag ausser Betrieb.
Der Automat am Bahnhof Wülflingen war am Donnerstag ausser Betrieb.
Foto: Marc Dahinden

Der Billettautomat beim Bahnhof Wülflingen war am Donnerstag ausser Betrieb, die Schlitze für Bargeld mit Klebern der Kantonspolizei überklebt: «Geperrt, Spurensicherung». Ein aufmerksamer «Landbote»-Leser hatte auf einem nächtlichen Spaziergang die mutmasslichen Täter beobachtet und der Polizei gemeldet.

Ohne Beute geflohen

Er sagt: «Um ca. 3.15 Uhr sah ich beim Bahnhof Wülflingen vier Personen, die – wie ich nachher feststellte – versucht hatten den Billettautomaten der SBB aufzubrechen. Ich sah zuerst, wie sie aufgeregt beim Bahnhof umherliefen und sich dann auf zwei dort abgestellten Fahrrädern davonmachten. Zwei Personen sassen dabei hinten auf den Gepäckträgern.» Die vier seien dann Richtung Töss geflohen. Beute hatten sie nicht gemacht. Wie die Kantonspolizei bestätigt, war der Einbruchsversuch nicht erfolgreich.

3 Kommentare
    Michael Tanner, Mediator

    Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Artikel wirklich ernst gemeint ist. Was ist das Anliegen einer Redaktion, etwas so unwichtiges zu veröffentlichen? Wo gibt es eine Diskussion über strukturelle Gewalt und Machtverteilung? Ich frage dies, weil ich von einer Zeitung erwarte, dass Sie zu verstehen versucht, warum etwas passiert. Und es wäre mir wichtig, nicht einfach von "Vandalen" zu lesen, sondern es da sind Menschen am Werk. Was den Titel betrifft, so bin ich mir nicht sicher, wie der Autor oder eine andere Person, die den Titel gesetzt hat, den Begriff "Vandalismus" interpretiert. Nebenbei stelle ich die Frage: Wie gross muss die Not solcher Menschen sein, dass Sie meinen, einen Automaten knacken zu müssen? Da gehört schon ziemlich viel Verzweiflung dazu - meinen Sie nicht auch?

    Übrigens: Wo kann ich in Ihrer Zeitung lesen, dass heute 142'000 Unterschriften fürs Referendum gegen das demokratiefeindliche Terror-Gesetz eingereicht wurden?