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Unbrauchbares Corona-SchutzmaterialVBS-Chefin Amherd lässt Masken-Deals durchleuchten

Die Armeeapotheke kaufte für Millionen Franken mutmasslich gefälschte und unbrauchbare Masken. Nun wird der Fall untersucht – zumindest intern.

Bundesrätin und VBS-Chefin Viola Amherd will Klarheit über die skandalösen Maskenbeschaffungen der Armee.
Bundesrätin und VBS-Chefin Viola Amherd will Klarheit über die skandalösen Maskenbeschaffungen der Armee.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Hoch gepokert – und alles verloren. So lässt sich die Kommunikationsstrategie der Armee in Sachen Maskenbeschaffungen zusammenfassen. «Produkte mit Qualitätsmängeln werden zurückgewiesen oder müssen vom Lieferanten ausgetauscht werden. Dank diesem Vorgehen wurden im Nachhinein kaum Qualitätsmängel festgestellt.» Das schrieb ein Sprecher letzten Juli. Auch der für die Beschaffungen eingesetzte Brigadier Markus Näf betonte im Dezember vor Journalisten, insbesondere die Firma Emix Trading habe nicht nur teure, sondern auch qualitativ gute Masken geliefert.

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