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Kolumne von Markus SommVelofahren bringt dem Klima nichts

Bei der Lösung des Klimaproblems könnte die Schweiz eine wichtige Rolle spielen: Wenn wir der Welt beweisen, wie wir unsere Mobilitätsbedürfnisse ohne CO₂ stillen, dann sind wir das Vorbild, das alle nachahmen.

Staunen über Schweizer Technologie: Das PAC-Car der ETH Zürich, das mit 1,07 Kilogramm Wasserstoff 5134 Kilometer weit fahren kann.
Staunen über Schweizer Technologie: Das PAC-Car der ETH Zürich, das mit 1,07 Kilogramm Wasserstoff 5134 Kilometer weit fahren kann.
Foto: Walter Bieri (Keystone)

Avenergy Suisse, die ehemalige Erdöl-Vereinigung, ist wohl die letzte Organisation, von der wir erwartet hätten, dass sie uns vom Erdöl erlösen will: Dennoch ist es wahr. Mit grossem Engagement und viel Fachwissen bereitet der Verband der schweizerischen Mineralölimporteure den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen vor. Avenergy umfasst Unternehmen wie Migrol, Shell, BP oder Coop. Im Wissen, dass untergeht, wer sich den Wünschen der Kunden verweigert, gehen diese Firmen davon aus, dass sie Alternativen anzubieten haben, wenn ein Kunde Wert darauf legt, in Zukunft ohne CO₂-Ausstoss sein Auto zu fahren oder seine Heizung zu betreiben. Besser man offeriert, was verlangt wird, als Gefahr zu laufen, dass ein neuer Lieferant in die Lücke springt. So gesehen, ergibt es wirtschaftlich Sinn, was der Verband anstrebt.

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