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Polizeieinsatz in ZürichVerdächtiger Sack vor französischem Konsulat harmlos

Ein verdächtiger Plastiksack neben dem Eingang des französischen Konsulats in Zürich hat am Freitagmittag einen Grosseinsatz der Polizei ausgelöst. Der Inhalt des Plastiksacks erwies sich jedoch als harmlos. 200 Kinder mussten evakuiert werden.

Wegen eines verdächtigen Gegenstandes vor dem französischen Konsulat musste die Stadtpolizei Zürich am Freitagmittag mit mehreren Patrouillen ausrücken. (Symbolfoto)
Wegen eines verdächtigen Gegenstandes vor dem französischen Konsulat musste die Stadtpolizei Zürich am Freitagmittag mit mehreren Patrouillen ausrücken. (Symbolfoto)
Foto: Keystone/Ennio Leanza

Kurz nach halb zehn Uhr meldete sich eine unbekannte Frau beim Sicherheitsverantwortlichen des Konsulats und deponierte einen Plastiksack direkt neben dem Eingang des Konsulats im Stadtzürcher Kreis 8, wie die Stadtpolizei mitteilte.

Die Einsatzkräfte sperrten das Gebiet wegen der aktuellen Situation in Frankreich umgehend grossräumig ab. Das betroffene Gebäude sowie eine Kindertagesstätte und ein Schulhaus in der Nähe des Konsulats wurden sicherheitshalber evakuiert. Betroffen waren rund 200 Kinder.

Inhalt erweist sich als harmlos

Spezialisten untersuchten daraufhin den Plastiksack und konnten schnell Entwarnung geben. Der Inhalt habe sich als harmlos erwiesen. Die Polizei leitete eine Fahndung nach der unbekannten Frau ein, die den Plastiksack deponiert hatte.

Der Vorfall ist wegen der Lage in Frankreich von besonderer Brisanz. In Frankreich herrscht derzeit die höchste Terrorwarnstufe, nachdem am Donnerstag in Nizza drei Menschen bei einer Messerattacke in einer Kirche getötet wurden.

SDA/mst