Zum Hauptinhalt springen

Wirrwarr um Willensbildung in ThalheimVersehentlich Verkehrsinsel versenkt?

Ein Einwohner von Thalheim regte eine verkehrsberuhigende Strasseninsel an. Der Gemeinderat nahm die Idee auf. Doch dann gabs Widerstand gegen die Insel – oder doch nicht?

Blick auf den südlichen Dorfeingang von Thalheim an der Thur mit der Stationsstrasse in der Mitte und links der abzweigenden Oberdorfstrasse: Hier hätte eine verkehrsberuhigende Insel gebaut werden sollen.
Blick auf den südlichen Dorfeingang von Thalheim an der Thur mit der Stationsstrasse in der Mitte und links der abzweigenden Oberdorfstrasse: Hier hätte eine verkehrsberuhigende Insel gebaut werden sollen.
Foto: Madeleine Schoder

«Jede bruucht sy Insel» heisst ein Lied des Schweizer Sängers und Liedermachers Peter Reber. In Thalheim an der Thur ist das anders: Brauchen tut es die Insel zwar nicht, die den Verkehr auf der Stationsstrasse am südlichen Dorfrand abbremst. Denn bei der Stelle handelt sich nicht um einen Unfallschwerpunkt. Aber ist die Insel wenigstens gewollt? Die Antwort: Jein.

Zwischen dem Dorf unten und dem Bahnhof Thalheim-Altikon oben plant das kantonale Tiefbauamt auf der Stationsstrasse eine ganze Reihe von Bauarbeiten. Und eben: Eine Baustelle wäre für die sogenannte Pförtneranlage, umgangssprachlich als Eingangstor oder Insel bezeichnet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.