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Interview über Lage in Spitälern«Viele Angestellte sagen, sie könnten eine zweite Welle kaum noch stemmen»

Auf den Intensivstationen sei das Personal teils schon im Frühling an die Grenzen gekommen, sagt Franziska von Arx-Strässler. Sie ist Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin und warnt vor Personalengpässen.

Franziska von Arx-Strässler warnt vor neuen 12-Stunden-Schichten beim Personal.
Franziska von Arx-Strässler warnt vor neuen 12-Stunden-Schichten beim Personal.
Foto: PD

Die Intensivplätze in der Schweiz könnten schon in wenigen Wochen ausgelastet sein. Wie ist die Lage derzeit?

Im Moment herrscht insgesamt noch Normalbetrieb, aber man bereitet sich vor. Wir haben seit dem Frühjahr viel gelernt und gehen besser vorbereitet in diese zweite Welle. Aber wenn die Infektions- und mit ihnen die Hospitalisationszahlen stark steigen, wird die Qualität der Betreuung irgendwann leiden, das ist klar. Deshalb ist es jetzt von entscheidender Bedeutung, dass alle die geltenden Schutzmassnahmen einhalten, um die Intensivstationen in den bevorstehenden Wochen zu entlasten.

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