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Tests im Labor Spiez Viele Schutzmasken sind unbrauchbar

Die Armee kaufte Millionen FFP-Masken für das medizinische Personal. Modelle aus China passen jedoch oft nicht auf europäische Gesichter.

Maskenproduktion in China: Tests im Labor Spiez ergaben, dass grössere Mengen unbrauchbar waren.
Maskenproduktion in China: Tests im Labor Spiez ergaben, dass grössere Mengen unbrauchbar waren.
Foto: Reuters

Um die riesige Nachfrage nach Masken für das Gesundheitspersonal zu decken, kaufte der Bund Hygiene- und Schutzmasken, wo er sie nur kriegen konnte. Per Anfang April hatte die Armeeapotheke rund 100 Millionen Masken bestellt: Verträge wurden unterzeichnet, Anzahlungen geleistet. Nun wird die wertvolle Ware nach und nach aus China in die Schweiz geflogen. Am Donnerstag trafen 20 Millionen Masken ein, nächste Woche sollen nochmals 40 Millionen eingeflogen werden. Verteidigungsministerin Viola Amherd schilderte am Mittwoch vor den Medien in Bern die schwierige Lage der Einkäufer. Die Armeeapotheke versuche an die Ware zu kommen, die derzeit die ganze Welt kaufen wolle. Deshalb müsse man schnell zuschlagen, «innert Stundenfrist», sagte Amherd. Zwar sei man bereit, einen höheren Preis zu zahlen, damit die Masken schnell geliefert werden – aber «bei der Qualität der Produkte machen wir keine Abstriche», sagte Amherd. Doch offenbar kann genau dieses Kriterium oft nicht erfüllt werden.

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