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Gehörlosendorf in Corona-Zeiten«Vieles läuft über gegenseitige Bestätigung»

Annette Kahlen, Leiterin des Gehörlosendorfs in Turbenthal, über die Auswirkungen des Coronavirus auf den Alltag.

Im Gehörlosendorf wohnen und arbeiten rund 70 Gehörlose.
Im Gehörlosendorf wohnen und arbeiten rund 70 Gehörlose.
Foto: Johanna Bossart

Frau Kahlen, wie begrüssen sich die Gehörlosen im Corona-Zeitalter?

Zuerst mit dem Fuss oder dem Ellenbogen, mittlerweile nur noch durch Zuwinken. Wir haben sehr früh begonnen, alternative Begrüssungsformen einzuführen. Sie halten das sehr gut ein. Anfangs haben mir einige die Hand hingehalten und mir dann erklärt, dass sie mir leider die Hand nicht mehr geben dürfen. Es läuft vieles über gegenseitige Bestätigung.

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